10. 05. 2009
Vor meiner Abreise hatte ich mir für diesen Urlaub ganz bestimme Ziele gesetzt. Während der ersten Urlaubstage sah es dann ja allerdings so aus, als würde ich diese geplanten Unternehmungen nicht alle durchführen können. Am heutigen Tag habe ich allerdings die beiden letzten Unternehmungen in Angriff genommen und erfolgreich abgeschlossen! Bereis um 07.0 Uhr schien in New York City die Sonne und der Himmel war wolkenlos! Ich bin dann doch noch mal mit der Subway nach Downtown gefahren und mit der Fähre hinüber zur “Statue Of Liberty“. Eigentlich ist dieser Trip immer mit sehr langen Wartezeiten verbunden. Ich war allerdings bereits um 8.45 Uhr am Schalter und habe mein Ticket (12 Dollar) für die Überfahrt gekauft.

Mit dieser Fähre fuhr ich nach "Liberty Island"
Ohne Wartezeit ging es auf die Fähre und dann hinüber nach “Liberty Island” auf dem die Freiheitsstatue steht. Die Überfahrt dauerte etwa 15 Minuten und schon hier hatte man tolle Fotomotive vor Augen! Allerdings wehte an Bord ein starker Wind, so dass die Idee mit der kurzen Hose, Hemd ohne Jacke wohl nicht so gut war.

Ankunft mit der Fähre auf "Liberty Island"
Dieses Denkmal erstmals aus der Nähe zu sehen, war schon irgendwie ein ganz besonderer Augenblick gewesen! Dazu war es auf der Insel selber sehr schön und vom Wind war nichts mehr zu spüren. Es stimmte einfach alls! Sogar die Sonne stand richtig, so dass ich gute Fotos von der Statue, direkt von vorne machen konnte!

"Statue Of Liberty"

Ein typisches Touristen-Foto aus New York
Auch die Rückfahrt verlief ohne Wartezeit. Gut, dass ich diesen Ausflug gemacht habe, denn dieses Teil muß man einfach aus der Nähe sehen! Sieht wirklich genial aus und ich hätte mich mit Sicherheit geärgert, hätte ich darauf wegen der Wartezeit verzichtet.
Dank der modernen Technik haben Simone, John und ich dann mit der Webcam und “ICQ” einen kurzen Chat gemacht, als ich kurz wieder im Hotelzimmer war. War schon komisch die beiden da in Bremen im Wohnzimmer zu sehen, während ich hier in New York sitze.
Die zweite, mir noch fehlende Unternehmung war die Fahrt mit der “Roosevelt Island Tram“, von der ich bereits noch in Deutschland in meinem Reiseführer gelesen hatte. Diese Seilbahn ist ein öffentliches Verkehrsmittel und befördert die Fahrgäste über den East River zur Insel “Roosevelt Island“. Die Überfahrt kostete jeweils 2 Dollar.

"Roosevelt Island Tram"
Die Seilbahn verläßt Manhattan an der Kreuzung 60th Street / 2nd Avenue und schwebt dann 43 Meter hoch über dem East River, direkt neben der “Queensborg Bridge“, zur nahen Insel. Während der Fahrt und auch von der Insel selber hat man eine spektakuläre Aussicht auf Manhattan!

Die Seilbahn fährt direkt neben der "Queensborg Bridge"

Aussicht von "Roosevelt Island" auf Manhattan

Selbstportrait mit Selbstauslöser auf "Roosevelt Island"

So sieht man Manhattan von "Roosevelt Island" aus

Bei dieser Aussicht kann man ruhig mal etwas länger verweilen
Nach etwa 1 Stunde Aufenthalt ging es dann schließlich zurück zur Seilbahn, die mich nach Manhattan brachte.

Ausblick aus der Gondel auf das Treiben in Manhattan
Auf dem Rückweg zum Hotel habe ich dann zufällig noch einen “Taco Bell” entdeckt. Dies ist ja für mich DIE Fastfood-Kette überhaupt! Obwohl ich eigentlich gar keinen Hunger hatte, konnte ich mir ein Menue dort nicht verkneifen.

Mexikanisches Fastfood von "Taco Bell" in New York
Inzwischen ist mein Koffer bereitsgepackt und morgen steht mir dann der negative Teil einer jeden Urlaubsreise in die U.S.A. bevor: Der Rückflug. Es waren aber wirklich ganz tolle, interessante und erlebnisreiche Tage in New York gewesen. Ich möchte nicht verschweigen, dass diese ganzen Unternehmungen natürlich auch anstrengend gewesen sind. Meine wunden Füße beweisen diese Tatsache und müssen demnächst wohl etwas geschont werden. Es hat sich aber alles total gelohnt und sollte sich die Gelegenheit ergeben, dann werde ich wieder herkommen…
Nachtrag:
Zum Ausklang des letzten Tages bin ich mich dann abends noch mal ein paar Straßen bzw. Blöcke vom Hotel entfernt. Auf dem Weg zum Central Park vor einigen Tagen hatte ich zufälig entdeckt, dass es in der 6th Avenue, ganz in der Nähe der “Radio City Music Hall“, eine weitere Location von “Heartland Brewery” gibt. Da ich das erste Bier dieses Urlaubs ja bei “Heartland Brewery” im Empire State Building getrunken habe, erschien es mir eine gute Idee zu sein, dass ich das letzte Bier ebenfalls bei “Heartland Brewery” trinken könnte.

"Maibock in der "Heartland Brewery"
Auf der Karte standen zwei Biere, die es nur zu bestimmten Zeiten gibt: “Mother’s Milk Maibock” und “Grateful Red Lager“. Beide bestellte ich mir an diesem Abend und ich muß mal wieder sagen, dass das ein weíterer Biergeschmack war, den man nicht überall erlebt. Der Maibock war nicht unbedingt süffig, schmeckte allerdings bemerkenswert für die amerikanische Bierlandschaft. Das Lagerbier war da schon süffiger, aber leider war heute Sonntag und da macht das Lokal leider früher zu.

"Mother's Milk Maibock" in der 6th Avenue
11. 05. 2009
Da der Koffer ja bereits so gut wie gepackt war, konnte ich mich heute komplett darauf konzentrieren, wie ich zum “Newark International Airport” in New Jersey kommen würde. Eine Fahrt mit dem Taxi würde 85 Dollar kosten und wäre mit Abstand wohl die bequemste Lösung. Eine Shuttle-Service hätte ich 24 Stunden vor Abreise bestellen müssen. In der “Grand Central Station” erfuhr ich am Infoschalter allerdings von einer anderen Möglichkeit. Von der Pennsylvania Station (regelmäßig als “Penn Station” abgekürzt) fuhr ein Zug direkt zum gewünschten Flughafen, der sich etwa in 25 Kilometer Entfernung von Manhattan befindet. Ein Ticket kostete 15 Euro. Dieses kaufte ich mir nach einem kurzen Breakfast bei “McDonald’s” und checkte dann gegen 11.00 Uhr aus meinem Hotel “The Alex” aus. Ich hätte natürlich auch mit der Subway zur “Penn Station” fahren können. Da das Wetter aber so schön war und ich noch genügend Zeit bis zum Abflug hatte, ging ich mit meinem großen Rollkoffer zu Fuß. Dieser (leider) letzte Fußmarsch dauerte etwa 30 Minuten und führte mich genau am “Empire State Building” vorbei.

Noch einmal das "Empire State Building" aus der Nähe
In der “Penn Station” angekommen, konnte ich sofort den Zug (New Jersey Transit) um 11:37 Uhr nehmen. Eine Wartezeit gab es also praktisch nicht.

Im Zug auf dem Weg zum "Newark International Airport" in New Jersey
Als ich auf dem Flughafen ankam, konnte ich direkt mein Gepäck aufgeben und erhielt meine Bordkarten für die Flüge nach Frankfurt und Bremen. Nun mußte ich leider, wie das bei den Rückflügen von den U.S.A. nach DEutschland üblich ist, noch eine ganze Zeit auf dem Flughafen totschlagen. Bis zum Abflug um 17.50 Uhr waren es ja schließlich noch einige Stunden.

Blick vom Flughafen auf Manhattan inklusive "Empire State Building"

Warten auf den Abflug am "Newark International Airport"

Zum Glück fand sich ein sonniges Plätzchen mit Blick auf Manhattan
Es erfolgte ein kurzes Mittagessen bei “McDonald’s” auf dem Flughafen, dann ging es nach einiger Wartezeit um 17:20 Uhr in die “Boing 747″, die mich nach Frankfurt bringen sollte.

Mit dieser "Boing 747" ging es zurück nach Deutschland
Der Start erfolgte pünktlich und der Flug verlief ohne Zwischenfälle. Direkt nach dem Start gab es noch als kleine Zugabe einen Rundflug über Manhattan. Ich konnte sogar die “Statue of Liberty” erkennen, die in der Sonne regelrecht glänzte! Von oben betrachtet kam mir Manhattan richtig klein vor und ich konnte mir kaum vorstellen, dass ich dort so viel Zeit verbracht hatte. Leider hatte ich meine Kamera nicht zur Hand und konnte von dieser wirklich schönen Aussicht keine Fotos machen. Richtig schlafen konnte ich leider mal wieder nicht und so kam ich nach 6 Stunden und 45 Minuten Flugzeit gegen 7.30 Uhr Ortszeit relativ müde in Frankfurt an. In Frankfurt gab es beim Weiterflug dann leider eine Verzögerung, so dass wir erst um 10.00 Uhr starteten. Zu dieser Zeit hätte ich bereits planmäßig in Bremen landen sollen.

Flug von Frankfurt nach Bremen
In Bremen kam ich dann gegen 10:40 Uhr an, wurde von meinen Eltern, Simone und John abgeholt, die ich von der Maschine bereits auf der Besucherterrasse sehen konnte. Meinen Koffer erhielt ich bereits nach wenigen Minuten – das geht in Bremen wirklich immer sehr, sehr schnell! Meine Eltern setzten dann ihre Radtour fort, während Simone mich mit dem Auto nach Hause fuhr. Dort wurde der Koffer ausgepackt und es erfolgte eine kurze, aber dringend notwenige Mittagsruhe. Das Wetter vwar auch in Bremen sommerlich und so ließ ein Besuch an der “Schlachte” an diesem Tage auch nicht lange auf sich warten…

Wieder zu Hause an der "Schlachte" in Bremen!

Gute Stimmung und Sonnenschein in Bremen an der Weser
Toll erzählt, kriegt man direkt Lust sofort loszufahren. Demnächst werde ich es machen!!!!!
L.G.
Vielen Dank! Ich könnte auch schon wieder hin – ist wirklich klasse, diese Stadt!