MUSIK

Ausgelöst durch die Folge „Der Überfall“ aus der ZDF-Krimiserie „Der Alte“, Anfang der 80er Jahre, begeistern mich die eingängigen Melodien und Sounds von Frank Duval noch heute.

Er ist eigentlich der Musiker, der mich bisher in meinem Leben am meisten begeistert hat. Von keinem Künstler habe ich mehr CD’s, mehr Schallplatten, mehr Musik gehört, mehr Konzerte besucht als von ihm: Udo Jürgens. Er ist natürlich auch der Musiker, der mich die längste Zeit meines Lebens mit seiner Musik begleitet und mich auch das meiste Geld gekostet hat…

Seine Songs gefielen mir schon, als ich einige davon in den 70er Jahren im Radio hörte. Damals wußte ich weder die Namen der Titel, noch wußte ich, wer hinter diesen phantastischen Sounds und Melodien steckte. Durch Jean-Michel Jarre wurde mein Interesse an elektronischer Musik geweckt.

Für mich hat der Musiker Michael Cretu den Sound und den Musikstil der 80er und 90er Jahre stark beinflußt, wahrscheinlich sogar geprägt. Nicht nur seine Projekte Sandra und Enigma spiegeln ein großes Stück Musiklandschaft dieser Zeit wieder, auch von ihm produzierte Künstler wie Hubert Kah oder Peter Schilling („The Different Story“) brachten Hits hervor.

Es fällt mir relativ schwer zu beschreiben, weshalb mir die Musik von „Schiller“ so sehr gefällt. Es gibt sehr viele Gründe dafür. Christopher von Deylen brachte es in einem Interview auf den Punkt“...Schiller ist der Sieg der Form über den Inhalt. Jedes Stück hat maximal drei Akkorde. Schiller besticht durch Sound, nicht durch komplizierte Akkordwendungen. So entsteht die Musik ja auch, zuerst ist der Sound da, dann die Melodie.“
Für mich ist dies eine Musik, die ich konzentriert und intensiv ebenso hören kann, wie ganz einfach nebenbei. Neben dem heutigen belanglosen ‚Gestampfe‘ in den Charts ist das der totale Lichtblick…