FRANK DUVAL

Der Adler ist für mich das Symbol von Freiheit und Selbständigkeit. Um das Tal mit all seinen Schatten überblicken zu können, muß ich auf den Berg. Wer einer Höhe zustrebt, muß nicht nur körperlich, sondern auch geistig an sich arbeiten. Und nach dem Maß der aufgewendeten Kräfte und Energien erhält er den Gegenwert. Im übertragenen Sinne meine ich damit: Tal und Schatten sind das Ego. Ich komme nur durch Opfer, Leid-Erfahrung und Anstrengung zur Erkenntnis dessen, wer ich bin, was mir fehlt, wohin ich will. Ich muß also heraus aus den „Gesetzmäßigkeiten“, die im Tal herrschen. Ich muß dem Gesetz der Höhe folgen. Der Liebe, der Wahrheit. Wenn mir das gelingt, werde ich Tal und Schatten überwinden. Ich werde frei sein. Wie der Adler.

Frank Duval

01. Einführung

UNBEIRRBAR zieht er seine Kreise – künstlerisch frei und doch ganz oben
Er ist einer, der sich vom Kommerz nie die Flügel stutzen ließ und der immer wieder musikalische Grenzen überschreitet – seit nunmehr 30 Jahren.
Frank Duval. Komponist, Arrangeur, Keyboarder, Sänger, Produzent. Der Berliner, der auf der spanischen Insel La Palma heimisch geworden ist, gehört zu den kreativsten und vielseitigsten Klangschöpfern der internationalen Musikbranche. Wie kein zweiter versteht er es, markante Melodien, innovative Sounds und anspruchsvolle Lyrik harmonisch miteinander verschmelzen zu lassen. Ein Wirken, das Wirkung hinterläßt. Duval berührt und ergreift – wie es der schlichte Adler auf den Covern seiner Alben symbolisiert: Diese Musik ist Adler mit mächtigen Schwingen. Sie packt, erhebt, trägt fort und läßt entdecken.

Magier unter den Filmkomponisten

Duval verzaubert mit Melodien. Sie berühren, entführen in die Stimmung der Handlung und werden Teil ihrer Dramaturgie. Pulsierend, pur, auf den Punkt perfekt. Allein den Kult-Serien „Derrick“ und „Der Alte“, ausgestrahlt in 94 Ländern, flößte er über 200 Mal musikalisches Herzblut ein. Duval wurde zum Weltstar in cognito. Während er selbst lieber im Verborgenen blieb, eroberten seine Titel sogar fernste Hitlisten. So kletterte gleich sein erster Vokalsong „Angel Of Mine“ an die Spitze der amerikanischen AFN-Charts und verkaufte sich allein im Samba-Land Brasilien über 750.000 Mal.
Doch so meisterhaft Frank Duval das TV-Metier auch beherrscht, in die Schublade „Filmmusik“ lässt er sich nicht einordnen. Seit 1983 konzipiert er losgelöst von Drehbuch-Zwängen eigenständige Alben, die zu den Ton-Juwelen europäischer Unterhaltungskunst zählen.

Gemeinsam mit Ehefrau Kalina Maloyer – kongeniale Gesangspartnerin und Autorin fast aller Texte – schuf Frank Duval sehr persönliche, charismatische Lied-Sammlungen. Er schuf eine Musik des Sich-Fallen-Lassens, eine Musik des Sich-Öffnens und Erwachens. Und immer wieder beschreiben seine Songs mentale Aufbrüche, Expeditionen ins Innere. Pfade, die weiterführen.

02. 1965 – 1982

Ein leeres Studio, zwangloses Geklimper…
und ein HEIMLICHER Lauscher…

Seinen Karriere-Einstieg als Komponist verdankt Frank Duval eher einem Zufall. 1965 in München. Der Berliner begleitet seine Frau zu einer Hörspielproduktion am Bayerischen Rundfunk und wartet in einem Studio. Niemand ist da, nur ein Flügel steht im Raum. Duval setzt sich dran und beginnt zu improvisieren. Der Regisseur Heinz-Günter Stamm – zufällig in der Nähe – hört diese Melodie. Er „kauft“ sie spontan als musikalisches Leitmotiv für sein Hörspiel „Fräulein Julie“.

Duval läßt aufhorchen. Prompt folgt der erste, große Auftrag des Senders. Der junge Komponist schreibt die Musik für die Goethe-Persiflage „Faust auf eigene Faust“. Und sogar das Fernsehen wird hellhörig. Das ZDF bringt das Stück kurz darauf als TV-Version heraus. Der Bayerische Rundfunk vertraut Duval fortan die großen Musical-Produktionen an. Zugleich übernimmt er die musikalische Untermalung ganzer Hörspiel-Reihen, darunter die der galaktischen Kult-Parodie „Per Anhalter ins All“. Die Kritik ist angetan.

Neben der Arbeit fürs Radio beginnt Frank Duval nun, auch für andere Künstler zu arbeiten. Für Ivan Rebroff, Alexandra, Johanna von Koczian, Margot Werner, Maria Schell oder Klaus Löwitsch. Multi-Talent Duval entwickelt seine eigene, markante musikalische Handschrift. Und auch als Arrangeur ist er mittlerweile ein gefragter Mann.

Anfang der 70er Jahre. Duval ist inzwischen ganz von Berlin nach München umgezogen – und zum beruflichen Erfolg kommt privates Glück: Kalina Maloyer. In der gebürtigen Slowakin findet er nicht nur eine Lebenspartnerin, sondern auch – wie er selbst sagt – seine „Muse“ und zugleich brutalste Kritikerin. Die Malerin inspiriert und berät Duval bei seiner Arbeit, harmoniert gesanglich mit ihm und verfaßt die meisten Songtexte.

Im Sommer 1977 schließlich der Durchbruch. TV-Regisseur Helmut Ashley hört von Duval und vertraut ihm die Filmmusik für den Tatort-Krimi „Schüsse in der Schonzeit“ an. Ein instrumentaler Volltreffer, dem schnell weitere folgen.

Gegen den Trend, gegen den Strom. Während Deutschland gerade mit John Travolta im „Saturday Night Fever“ hottet, überrascht Duval mit weichen, harmonischen Melodiebögen. Merkfähige Musiken, bannend, spannend, schauervoll schön.

Für Frank Duval wird die Arbeit fürs Fernsehen zum Sprungbrett in den Plattenmarkt. Viele seiner TV-Melodien werden über Nacht zu Chartbreakern. So der „Todesengel“ (1979) – ein Soundtrack, den Musikverlage inzwischen zu den Jahrhundert-Hits der Instrumentalmusik zählen – und auch sein erster Vokal-Song „Angel Of Mine“ (1980) übertrifft alle Erwartungen. Er schießt an die Spitze der „German Top 20“ und verdrängt über Wochen solche Pop-Ikonen wie John Lennon oder ABBA. Selbst im Ausland wird der Song – losgelöst vom Krimi – zum absoluten Ohrwurm. Duvals spezieller Stimmensound fasziniert weltweit und beschert dem Komponisten einen ebenso furiosen wie kuriosen Gesangserfolg. Denn: Eigentlich hatte Duval nur widerwillig und notgedrungen zum Mikro gegriffen.

Er landet nun Hits wie am Fließband: „Face To Face“, „Cry For Our World“ – insgesamt folgen drei Bestseller-LPs. Mehrere goldene Schallplatten sind der Lohn. Was Duval „benotet“, schlägt ein, auch jenseits des Krimis. Hinzu kommt eine Vielzahl von atemberaubenden Werbemusiken, zum Beispiel für die Deutsche Bank, Porsche, Mercedes oder fünf Jahre weltexclusiv für BMW.

Frank Duval wird nun auch zur Hit-Frabrik für andere Künstler. Mit Titeln wie „Feel Me“ oder „Love What’s Your Face“ läßt Duval die Holländerin Ingrid Kup 1982 zum Shooting-Star des Jahres werden.

03. 1983 – 1987

Duval wird nun zur
HIT-Fabrik – auch für andere Künstler…

Auch die dunkelhäutige Gruppe „Orphée“ (1983) profitiert von Duvals Künsten. Mit dem Album „Orphée“ und der Hit-Auskopplung „La Belle Et La Mort“ (Die Schöne und der Tod) wird sie sogar in die deutsche „Bestenliste“ gewählt – dem elitären Wertungsforum der führenden Musik-Journalisten. Dennoch: Der klang-heimliche Hypnotiseur, dessen Trance- und Tanz-Musik nun auch Einzug in die Diskotheken hält, bleibt vorzugsweise im Hintergrund. Er meidet den Star-Rummel und zieht sich in sein abgelegenes Bauernhaus im bayrischen Mangfalltal zurück. Ein Rückzug, der auch Flucht vor Saturiertheit bedeutet. Denn der Erfolg macht Duval einmal mehr unruhig.

1983 – der künstlerische Auf-und Ausbruch, mit programmatischer Musik: „If I Could Fly Away“. Mit dieser LP – ebenfalls „vergoldet“ und in den Qualitäts-Status der nationalen „Bestenliste“ erhoben – liefert Duval erstmals ein Konzept-Album für den Plattenmarkt ab, losgelöst von fremder Regie. „Ich wollte jetzt beim Hörer selbst Bilder schaffen, die ich in der Musik erzählen kann.“ Und Duvals „Bilder“ gewinnen eine beklemmende Realität. Seltsame Zeichen am Himmel, ein erwachender Tag oder Augenblicke der Liebe, die Ewigkeit atmen. Vielfarbig schillernd ist das Klang-Design, intensiv das Feeling, einschärfend und streichelnd die Stimmen.

Das zeigt Wirkung. Tiefenwirkung. Der Titel „Give Me Your Love“ steigt zur Hymne der Verliebten auf – sogar in Australien und im Fernen Osten. Und nicht nur das. Die vokalen Leitmotive „If I Could Fly Away“ und „Back To Eternity“, die von der Sehnsucht nach grenzenloser Freiheit erzählen, durchbrechen Mauern. Sie mausern sich im Staatsgefängnis DDR zu heimlichen „Befreiungsliedern“ der Ausreisewilligen.

Im Jahr 1984 setzt Frank Duval einen neuen Meilenstein. Der Experimenteur engagiert für die LP „Living Like A Cry“ die Münchener Philharmoniker und rollt für seine elektronischen Balladen den symphonischen Klagteppich aus. Hineingewebt sind wiederum neuartige Sound-Trips, instrumentale Andachten und Lieder mit Inhalten zum Innehalten. Duvals Lieder fragen, forschen, philosophieren. „Living what does it mean?“ Die scheinbaren Love-Songs haben Innenleben. Sie offenbaren sich beim genauen Hinhören als „Trojanische Pferde“, die versteckte Botschaften transportieren. Sie künden von Ursehnsüchten nach Sinngebung, nach innerer Freiheit oder nach Einsichtnahme ins Unsichtbare. Besonders deutlich wird dies auf Duvals nachfolgender Single „Lord“ aus dem Album „Time For Lovers“. Ein Lied, das eine Suche beschreibt. Seine Suche. „Lord, give me an answer, give me a sign, help me to find my destination.“

Frank Duval weiß, wo er ansetzen muß. Er geht auf Distanz. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere kehrt er Deutschland den Rücken und zieht mit seiner Frau auf die Kanaren-Insel La Palma (1985). Ihr neues Zuhause wird ein altes Bauernhaus aus Vulkangestein, zwischen Feigen- und Mandelbäumen, mit einem professionellen High-Tech-Studio gleich auf dem Hof. „Ich mußte einfach raus. Wieder Kräfte sammeln, um neu zu forschen, zu entdecken.

Von diesem „change“ erzählt auch Duvals dritte Themen-LP „Time For Lovers“. Dieses Album, das er noch in der alten Heimat entworfen hatte, vollendet er auf der Insel – erstmals ohne die Hilfe fremder Studiomusiker. Sein bis dahin persönlichstes Werk. Die Unkenrufe der Kollegen – er würde auf dem fernen La Palma bald „weg vom Fenster“ sein – bewahrheiteten sich indes nicht. Im Gegenteil. Der Aussteiger ist gefragter denn je. Auch die ZDF-Krimis profitieren reichlich davon. Seine Krimis schaffen in Deutschland Traum-Einschaltquoten von bis zu 20 Millionen Zuschauern – auch und oft gerade wegen emotionalen Soundtracks. Auf allen Kontinenten sieht und hört man zu, wenn Lowitz, Tappert und eben Duval fesseln – pro Folge sind es allein eine halbe Milliarde Chinesen.

1986 dann eine der schönsten Inszenierungen Duvals. Er schreibt die Hintergrundmusik und den Titelsong für die Kinoverfilmung des Simmel-Buches „Bitte laßt die Blumen leben“. Ein Lied, das liebt, leidet, leitet, trauert und tröstet. Interpretiert von Duval und seiner Frau Kalina, wird es zum „roten Faden“ dieser Geschichte. Und zur Hoffnung über das Ende hinaus: „Lovers Will Survive“ Die CD zum Film vereinigt schließlich die stimmungsvollsten Motive, präsentiert aber auch neue Balladen wie „Liebe und Tod“. Ein Titel, der sich ebenfalls in den Charts plaziert.

Während seine Musiken im Fernsehen weiterhin stark vertreten sind, tritt Duval optisch nun kaum noch in Erscheinung. Ein Besuch in der Spielshow „Dalli Dalli“ (seinem frühen Förderer Hans Rosenthal zuliebe) bleibt die Ausnahme. Längst hat sich Duval bei seiner Plattenfirma von lästigen Promotion-Touren „befreien“ lassen. Losgelöst von jedem Karriere- und Produktionsdruck. Paßt ihm ein musikalischer Auftrag nicht, lehnt er selbst lukrative Angebote ab. Seinem Erfolg tut’s keinen Abbruch – wie die musikalische Anthologie „When You Were Mine“ 1987 beweist. Renomierte Pop-Experten sprechen von einem „ausgereiften Album, das durch seine Vielschichtigkeit in den Stimmungen und Arrangements überzeugt“.

04. 1988 – heute

Die neugewonnene „Freizeit“
die berufliche UNABHÄNGIGKEIT

Frank Duval und Kalina Maloyer nutzen die neugewonnene Freizeit und die berufliche Unabhängigkeit auch, um sich nun noch stärker für soziale Projekte zu engagieren. Sie helfen den armen und kranken Kindern dieser Welt und finanzieren den Bau einer Betreuungsstätte in Sao Paulo (Brasilien), eine Herberge für sexuell missbrauchte Kinder in Sri Lanka sowie ein Heim für poliogeschädigte Mädchen und Jungen in Südindien. Das Handeln vor Ort prägt Duval aber auch in seiner Arbeit. So entsteht in dieser Zeit „Children Of Our Time“ (1989), ein Lied, das er den vergessenen Kindern unserer Zeit wirmet.

Mit seinem nachfolgenden Album „Touch My Soul“ sorgt Frank Duval schließlich wieder für einen der phonographischen Höhepunkte des Jahres. Schon der Titelsong – eine zärtliche Liebeserklärung an die Liebe – wirkt sympathetisch. „Touch my soul, teach me to love“. Diese Klangschöpfung wird zur hörbaren Meditation des Herzens. Wer die Stille liebt, schärft sein Gehör. Für Frank Duval, dem Meister der leisen Töne, ist dies ein Geheimnis seiner immensen Kreativität. Weitab von Großstadt-Lärm und hektischem Urlauber-Treiben nimmt er sich seine Auszeiten – um in sich hineinzuhören, um zu forschen. Nach ausgiebiger Suche auf „seiner“ Kanaren-Insel hat Duval nun auch dort den passenden Raum gefunden: Ein noch abgelegeneres Bauernhaus an der wetterbeständigen Westküste La Palmas, 300 Meter über dem Meeresspiegel, mit grenzenloser Sicht auf den türkisblauen Atlantik. Architekt des sorgsam um- und ausgebauten Hauses – mit Atelier und Tonstudio – ist Duval selbst gewesen. Es ermöglicht ihm und seiner Frau ein Leben und arbeiten in völliger Unabhängigkeit. Das Künstler-Kleinod an der schroffen, vulkanischen Felsenklippe besitzt eine eigene Wasserversorung aus den Galerien der Berge und moderne Sonnenkollektoren speisen die Energieversorgung.

Die Einsamkeit dieser paradiesischen Idylle beflügelt Duval zu neuen Sound-Trips. „Solitude“ erscheint (1991) – ein Album, mit dem er in eine Welt der Träume führt. Diese Träume bewegen sich allerdings im Hier und Jetzt und werfen elementare Fragen unseres Seins auf. „Brother in light, I ask you. Why is the truth so hard to understand?“ Ein singender Weltverbesserer, der zu jedem Mißstand den Zeigefinger hebt, ist Duval trotzdem nicht. Er drängt weder Glauben noch Meinung auf. Er setzt Zeichen – für all jene, die eine Seelenverwantschaft in seiner Musik erspüren, die sich darin selbst erkennen. Im März 1994 eröffnen sich ihnen dazu aber,als phantastische Klang-Räume.

Der Komponist liefert seine LP „Vision“ ab. Ein Album, dessen name Programm ist und an dem er zwei Jahre lang gearbeitet hat – ohne Druck und äußere Einflußnahme, ohne marktbezogene kommerzielle Überlegungen. Mit dem mystischen Sound-Epos „Anathantos“ hat Duval dabei wiederum ein musikalisches Leitmotiv geschaffen, das seiner eigenen Grundstimmung entspricht und das die gedankliche Ausrichtung, die tiefere Botschaft dieses Albums markiert. Die Reaktionen sind euphorisch. Hörer schreiben Duval, daß sie in seiner ruhig-meditativien Musik einen intensiven Austausch ihrer Gedanken und Gefühle erleben, daß sie von den Klängen geradezu getragen und ergriffen werden – wie von einer unbestimmten sehnsucht. Sie sprechen von „Sauerstoff für die Seele“. in der sie aufatmen und plötzlich innere Weite süren.

Duval ist der erste Komponist, der zu seinen Musiken eigene Bilder (in Form von eigenhändig entworfenen, gedrehten, geschnittenen und vertonten Videoclips) schafft. Ein Novum auf dem eropäischen Musikmarkt. Die künstlerische Experimentier-Lust Duvals zeigt sich nicht nur dort. In seinen neuen Liedern, die er zum Teil visualisiert, setzt er erstmals auf deutsche Texte – „ein Zugeständnis an die vielen Fans, die mich schon seit Jahren bitten, auch mal etwas auf Deutsch zu machen“ – Der speziellen Poesie seiner Songs tut das keinen Abbruch. Frank Duval und Kalina Maloyer – beide haben diesmal auch die Lyrics verfaßt – bleiben auch inhaltlich beim Thema. „Du bist der Berg, in dessen dunklen Gängen ich schon lange im Kreise gehe und seit Jahrtausenden nichts anderes sehe, als mein kleines Leben, kommen und vergehn…“. Die neuen Werke Duvals – sie markieren eine neue Phase seines vielfältigen, künstlerischen Schaffens, ohne daß er dabei seine musikalische Handschrift verleugnet. Die typische Sound-Imprägnierung bleibt unverkennbar. Wieder mischt sich die erhabene Mystik Gregorianischer Gesänge in seine raffinierten Klang-Erfindungen, bleiben Melodie und Rhythmus sofort haften.
© Universal Marketing Group GmbH – Auszug aus dem Booklet „Spuren – Songs und Sounds aus 30 Jahren“

05. Mein Kommentar
Warum mir die Musik von Frank Duval so gut gefällt

Durch die ZDF-Krimiserie „Der Alte“ bin ich auf die Musik von Frank Duval aufmerksam geworden. In der Folge „Der Überfall“ wurde der Song „Face to Face“ gespielt, der sich durch die ganze Folge einbrannte. Die Melodie und der Sound blieb auch noch tagelang in meinem Kopf, bis ich in einem Kaufhaus endlich die Single entdeckte…

Die Melodien sind sehr eingängig und auf recht einfache (nicht billige!!!) Art und Weise komponiert worden. Die verwendeten Töne liegen bei zahlreichen Titeln auf der Tastatur nah beieinander, was wahrscheinlich das Geheimnis der vielen Ohrwürmer ist. Seine Stimme ist Vocal und Sound zu gleichen Teilen, die Texte drücken oft eine sehsuchtsvolle Stimmung aus. Die Melodien erzeugen Spannung, Harmonie und ein gutes Feeling, die Sounds sind sorgsam und absolut passend ausgewählt. Besonders gut und genial sind meiner Meinung nach die Drums in seinen Songs eingesetzt worden.

Stefan Becker

14 Kommentare zu FRANK DUVAL

  1. Good Afternoon! Leben in Blue Jeans – very best site! Many thanks for the info about Frank Duval. I am also fan of Frank Duval. Welcome to my community – http://community.livejournal.com/f_duval/ . Please, join the community – http://community.livejournal.com/f_duval/profile .

  2. Hello! Today Birthday of Frank Duval! – 22.11.2010.

    Do not forget to send congratulations to the official e-mail maestro – artepalm@yahoo.de (http://www.frankduval.com/html/contact01.htm). Good luck!

  3. Günther sagt:

    Einer der besten Informationsseiten über Frank Duval. Mir fehlt noch die ganze Musik von Frank Duval auf MP3. Für Tipps, wo ich so was beziehen oder kaufen kann, bin ich sehr dankbar. Meine Email: maxsas@web.de Vielen Dank im Voraus! Günther

  4. René Röthig sagt:

    Hallo Günther,
    MP3 CDs werden öfters bei Ebay angeboten, auch mal auf den Internationalen Ebay-Seiten nachsehen.
    Die meisten, die ich bei Ebay gesehen habe sind aus Russland, einer hatte glaube ich einen 4-er oder 5er Pack, das waren die kompletten Duval LPs bzw. CDs inklusive Orphee auf MP3.
    Vielleicht hast Du auch schon etwas gefunden…?
    Tschüss René

  5. Das kleine, pelzige Wesen aus Alpha-Centauri ... sagt:

    … muß man nicht kennen, aber das Hörspiel „Per Anhalter ins All“ vielleicht, in dem auf Frank Duval verwiesen wird (hier ja auch). Ist der „Soundtrack“ dazu jemals veröffentlicht worden? Das Internet scheint keinen Rat zu wissen … die Hörbücher gibt es noch / wieder. Beste Grüße, Matthias

  6. Nauticcus sagt:

    Bin erst jetzt auf diese Seite gestoßen. Gefällt mir gut. Ich habe Frank und Kalina auf San Miguel de La Palma kennen und schätzen gelernt und finde beide großartig!

    Leider sind sie nicht mehr so viel auf „unserer“ Insel anwesend, sondern haben wohl noch woanders Stützpunkte zum Zurückziehen! Ich liebe die wundervolle Musik, in der sich die Spiritualität der beiden so stark wiederfindet.

    Ich wünsche den beiden noch eine lange Zeit gmeinsamen Lebens und segensreiches Wirken zum Wohle anderer sowie eine weiterhin kreative Zeit.

  7. wernerkuhn sagt:

    Beste musik und filme die ich je gesehen habe
    besten Dank
    werner kuhn

  8. Sven Hadon sagt:

    Liebe Freunde der Musik von Frank Duval,

    unter „Frank Duval Special“ gibt es ab sofort bei Facebook und YouTube exklusive Previews neuer Projekte, Sequenzen neuer Songs und Infos von bzw. über Frank Duval.

    https://www.youtube.com/channel/UCqnN344Xp9xS0pQvLRHOlaQ

    https://www.facebook.com/pages/Frank-Duval-Special/562875367161375

    Viel Spaß beim Reingucken!

  9. mo sagt:

    Die Musik von Frank Duval ist für mich der Background zu meiner großen Liebe
    die man auch im Alter noch neu entdecken kann.

  10. flavia sagt:

    Hallo Frank. Ich wünsche das meine gute freundin carmen dich persönlich kennenlernt. Danke flavia

  11. Doris sagt:

    Ich liebe die Musik von Frank Duval und nachdem ich vor 4 Jahren umgezogen bin und seitdem die CD´s im Kellerraum verschollen waren, hatte ich ausgerechnet heute das Bedürfnis, diese zu suchen u. zu hören. Ich hörte diese dann auch fast den ganzen Tag über und nun lese ich den Artikel über Frank Duval und sehe, er hat heute Geburtstag – irgendwie seltsam! Warum war mir ausgerechnet heute so sehr nach der Musik von F. D. ???

  12. Gudrun Sefrin sagt:

    Hallo Leute, mein Mann kürzlich ist verstorben. Voller Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit habe ich alles Mögliche gemacht und so auch CD’s sortiert und
    da habe ich beim Sortieren der CD’s auch CD’s von Frank Duval entdeckt. Ich höre nun seine Musik sehr oft. 0bwohl die Texte oft sehr traurig sind, tragen sie mich.
    Ich finde in seiner Musik sowohl Sehnsucht, unendliche Weite und ganz viel Hoffnung auf das Leben. Das hilft mir und macht mich wieder stark.

  13. Terry track sagt:

    Frank Duval die Musik ,er macht das mit Gefühl ,,,Lieder,,Song , höre immer noch ,,,,die sind un meiner Seele ,,,,

  14. Terry track sagt:

    Lieber Frank Duval,,,deine Songs ,,sind gefühlt,und nicht konstruiert,,,sondern gefühlt ,Sehnsucht,nach weite und Freiheit ,,,ich wünsche mit ,mein Traum ,,dich persönlich,kennen lernen mein grosser Wunsch,,,möchte,,Kontakt aufnehmen,,,wer kann mir bitte helfen ,,,Lieber Frank wen das lesen kannst ,,,,,spür diese Energie ,,wie soll ich ,,,??!,erklären,,kann nicht hier erzählen,,,,wo bist du ,i h bin hier ,,,,,hör,du den Schweigen,es fütterst,,in dir ,,,ich bin neben dir ,,,Hörst in die stille ,,,wir sind nicht weit weg ,,,,stilles Schweigen ,,Tempo al Tempo ,,ciao ,

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