Übernachtung auf dem „Beck’s-Schiff“ (12. 03. 2016)

Die

Die „Alexander von Humboldt“ im Europahafen

Lange Jahre diente die „Alexander von Humboldt“ mit ihren grünen Segeln der Brauerei Beck & Co als Markenzeichen für die „Beck’s„-Werbung im Kino und im Fernsehen. Nun liegt der Dreimaster seit einigen Monaten im Bremer Europahafen und wurde zum Hotel- und Restaurant-Schiff umfunktioniert. Beim Anblick des Schiffes hat man den Song „Sail away“ förmlich noch immer im Ohr…

Willkommen in Bremen

Willkommen in Bremen

Obwohl wir in Bremen zu Hause sind, haben wir uns anlässlich meines diesjährigen Geburtstages dazu entschlossen, einmal auf der „Alex“ zu übernachten. Mal davon abgesehen, dass man selten in seinem Wohnort in einem Hotel übernachtet, ist diese Unternehmung ein sehr schönes Erlebnis und stellt in diesem Fall mein Geburtstagsgeschenk dar. Eine tolle Idee, wie ich finde! Einziges Gepäckstück ist ein kleiner Rucksack und der Weg zur „Alexander von Humboldt“ kann bequem zu Fuß zurückgelegt werden.

Auf der

Auf der „Alex“ trinkt man natürlich ein „Beck’s“…

Hingegen der Wettervorhersage scheint an diesem Tag sogar die Sonne vom blauen, leicht bewölkten Himmel. So können wir kurz nach dem Einchecken sogar an Deck sitzen und ein kühles Bier genießen! Unter Deck vergnügt sich zeitgleich eine größere Gesellschaft und hält das Personal auf Trapp. So haben wir diesen sonnigen Platz ganz alleine für uns. Hätte besser nicht kommen können…

„Alexander von Humboldt“

„Alexander von Humboldt“

Ein kühles

Ein kühles „Beck’s“ auf der „Alex“

„Alexander von Humboldt“

Unsere Kajüte hat eine Größe von nur wenigen Quadratmetern. Geschlafen wird in Etagenbetten und als Fenster dient natürlich ein Bullauge. Eine recht steile Treppe führt uns zu unserem „Hotelzimmer“ hinunter, das als „Trainee 4“ betitelt wird.

Der steile Weg zu unser Kajüte auf der

Der steile Weg zu unser Kajüte auf der „Alex“

Flucht- , Rettungs- und Lageplan in unserer Kabine

Flucht- , Rettungs- und Lageplan für unsere Kabine

„Trainee 4“ auf der „Alexander von Humboldt“

Neben dem schon erwähnten Etagenbett gibt es im „Trainee 4“ einen Fernseher, einen kleinen Wandschrank und ein erstaunlich komfortables Bad mit Dusche, Toilette und Waschbecken. Natürlich alles auf engstem Raum, wie es sich auf einem solchen Schiff gehört.

„Alexander von Humboldt“

Nachdem wir das Schiff ausreichend genossen haben, geht es auf den dazugehörigen Landgang! Wir laufen in Richtung „Überseestadt“ und kehren im legendären „Hafen-Casino“ ein. Dieses Lokal ist eines der letzten Relikte aus der Blütezeit der Stadtbremischen Häfen. Mit einer einfachen Einrichtung, echter Hausmannskost und uriger Gastfreundschaft trotzt das „Hafen-Casino“ den zahlreichen Neubauten und renovierten Speichern in der Umgebung der Überseestadt.  Da unser Abendessen heute aber in einer anderen Lokalität geplant ist, nehmen wir hier nur ein weiteres Bier zu uns. Diesmal ein „Störtebeker„.

Im

Im „Hafen-Casino“ in der „Überseestadt“

Als wir das

Als wir das „Hafen-Casino“ verlassen, ist es bereits dunkel geworden.

Abendstimmung in der

Abendstimmung in der „Überseestadt“

Es ist im „Hafen-Casino“ ein wenig später als geplant geworden. Für das Abendessen haben wir einen Tisch im „Chilli Club“ reserviert, der sich an der verlängerten „Schlachte“ an der Weser befindet. Da wir keine Lust haben den Weg dorthin zu Fuß zu laufen, fahren wir mit der Straßenbahn und treffen gegen 19.20 Uhr dort ein. Der Aufenthalt im „Chilli Club“ krönt diesen besonderen Tag für uns! Speisen und Getränke sind zwar im oberen Preissegment angesiedelt, dafür aber ausgesprochen schmackhaft und eine wirkliche Besonderheit:

„Chilli Club“ in Bremen an der verlängerten „Schlachte“

"Homemade Eistee Litchi"

„Homemade Eistee Litchi“

JOSHI’S PRAWN ROLL im Tempuramantel gebacken(a1) / Black Tiger Garnelen Thaispargel / Avocado / Schnittlauch / Teriyaki-Sauce

JOSHI’S PRAWN ROLL im Tempuramantel gebacken / Black Tiger Garnelen Thaispargel / Avocado / Schnittlauch / Teriyaki-Sauce

CHILLI CLUB SUSHI MIX Lassen Sie sich vom Sushi Chef überraschen

CHILLI CLUB SUSHI MIX

„Chilli Club“ in Bremen an der verlängerten „Schlachte“

Nach dem Abendessen geht es dann zurück zur „Alexander von Humboldt“ zum Europahafen. Diesen erreichen wir zu Fuß in etwa 10 Minuten. Bereits aus der Ferne sehen wir das Schiff im abendlichen Hafenbecken liegen. Schon bald, voraussichtlich im Juli / August 2016, wird der Segler dauerhaft an der „Schlachte“ in Höhe des Martinianlegers festmachen und dann sicherlich deutlich mehr Gäste als bisher anlocken.

Die

Die „Alex“ im abendlichen Europahafen

Ist man ungeübt im Besteigen eines Etagenbettes, dann ergeben sich nun geringfügige Schwierigkeiten: Denn die Decke der Kabine ist nicht sonderlich weit von der obersten Etage des Bettes entfernt. Man muss seine Bewegungen auf dem Weg ins Bett schon genau planen, möchte man seinem Kopf eine unangenehme Bekanntschaft mit der Kabinendecke ersparen. In meinem Fall geht alles gut und ich lande wohlbehalten im oberen Bett.

Das Nachtlager ist eingenommen...

Das Nachtlager ist eingenommen…

Es ist wirklich gemütlich in unserer Kabine! Als kleiner Nachteil für die Nacht erweist sich die Hellhörigkeit auf dem Segler. Man hört Schritte, Gespräche auf dem Flur und das Öffnen und Schließen von Türen relativ deutlich. Diesem Zustand und einer größeren Gruppe von Hotelgästen ist es dann wohl zu verdanken, dass wir erst sehr spät einschlafen. Egal…

Nachtruhe auf der

Nachtruhe auf der „Alexander von Humboldt“

Am folgenden Morgen wachen wir gegen 7.00 Uhr auf und bereiten uns auf das Frühstück vor, welches in der Messe eingenommen wird. Dort treffen wir auch auf die „Ruhestörer“ der vergangenen Nacht, die heute aber deutlich ruhiger zu Werke gehen, als noch vor einigen Stunden.

Morgens, 7.45 Uhr auf der

Morgens, 7.45 Uhr auf der „Alexander von Humboldt“

Frühstück in der

Frühstück in der „Messe“

Frühstück in der

Frühstück in der „Messe“

Abschließend kann ich eine Übernachtung auf diesem aus Funk und Fernsehen bekannten Schiff nur empfehlen! Wir hatten ein ganz hervorragendes Erlebnis an Bord und den umliegenden Locations. Schade, dass wir mit dem Segler nicht in See gestochen sind, das hätte den Aufenthalt perfektioniert! Man kann eben nicht alles haben…

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