Udo Jürgens in Hamburg (29. 11. 2014)

Mein letztes Konzert von Udo Jürgens ist bereits über 2 Jahre her und die aktuelle Tournee „Mitten im Leben“ dauert ja schon eine ganze Weile an. Trotzdem ist es mir bis zum heutigen Tage irgendwie gelungen, dass ich alle Berichte im Internet und in den Medien ignorieren konnte. Daher weiß ich zum Glück noch nicht welche Lieder Udo Jürgens und das Orchester Pepe Lienhard am heutigen Abend in der „o2-World Hamburg“ darbieten werden.

Mein Platz in der 7. Reihe, direkt am Mittelgang, erscheint mir für diese Arena absolut ideal! Man kann die komplette Bühne mit allen Mitwirkenden perfekt überblicken, hört jeden Ton (was in der „o2-World Hamburg“ leider keine Selbstverständlichkeit ist) klar und deutlich und erkennt auch ohne die große LED-Wand mühelos die Gesichter der Musiker. Diese LED-Wand ist dann auch gleich der Mittelpunkt des Openings, auf der zu „Die Welt braucht Lieder“ eine grafische Verbindung zu verschiedenen Städten der Karriere von Udo Jürgens auf dem Planeten Erde in glasklarer Qualität bewegt dargestellt wird. Udo Jürgens singt, ist aber (noch) nicht auf der Bühne zu sehen. Die Verbindungslinie zwischen den angezeigten Städten endet bei Hamburg. Schön gemacht und eine wirklich tolle Idee!

Unter tosendem Beifall und Standing Ovations betritt nun Udo Jürgens die Bühne. Angeblich ist er inzwischen 80 Jahre alt. Wie kann das eigentlich sein? Vermutlich ist es doch nur ein Gerücht…

Wie gewohnt werden im ersten Teil des Konzertes einige Lieder vom neuen Album, wie z.B. „Alles aus Liebe„, „Was ich gerne wär‘ für dich“ und „Das Leben bist du“ gespielt – oder ältere Songs, die eher unbekannt sind. „Der gekaufte Drachen“ ist seit Jahren ein fester Bestandteil des Konzertes. Von „Ich will – ich kann, I can – I will“ mit der Duettpartnerin Dorothy Loraine komme ich leider nicht viel mit. Ein großer Teil des Mittelblockes vor der Bühne ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit Zuschauern besetzt. Diese treffen gerade während dieses Liedes ein und versperren mir fast komplett die Sicht zur Bühne, da die Herrschaften im Mittelgang verharren und darauf warten, ihren Sitzplatz zugewiesen zu bekommen. „Immer wieder geht die Sonne auf“ wird komplett und nicht im Medley dargeboten. „Ich bin dafür“ ist endlich ebenfalls mal wieder im Tourprogramm enthalten.  „Der gläserne Mensch“ ist ein kritischer Song, ebenso wie „Die Krone der Schöpfung„, die für mich der absolute Höhepunkt ist und gleichzeitig das Ende der ersten Konzerthälfte darstellt.

Mit „Hautnah“ wird das Publikum aus der Pause geholt, danach „Ich würd‘ es wieder tun“ – einen meiner absoluten Lieblingssongs von Udo Jürgens! Es folgt „Der Mann ist das Problem„, die Single aus dem aktuellen Album. „Tausend Jahre sind ein Tag“ ist auch ein Song, den ich immer wieder gerne höre. So auch heute! Auch die zu Beginn etwas langsamere Fassung von „Griechischer Wein“ ist für mich ein weiterer Höhepunkt des Konzertes! Dieses Lied wird leider durch Teile des Publikums gestört, die sich in den Gängen für den Sturm an die Bühnenrampe vorbereiten. Kaum verklingen die letzten Töne dieses Liedes, gibt es dann auch kein Halten mehr. Eigentlich wollte ich ja nicht zur Bühne rennen. Da ich aber befürchten muss, dass ich von diesem Moment an nichts mehr sehen werde, schließe ich mich der rennenden Meute an, drängle mich rechts an einem Ordner vorbei, der im Mittelgang vergeblich bemüht war das Chaos zu unterbinden und lande schließlich in zweiter Reihe fast direkt vor dem Künstler an der Bühnenrampe. Dieser stimmt gerade am Flügel die ersten Töne von „Ich war noch niemals in New York“ an, während die Masse noch von Hinten sehr stark in Richtung Bühne drückt. Dieser Zustand bessert sich dann aber irgendwann, jeder hat seinen Platz irgendwo gefunden und man kann dem Konzert wieder folgen.

„Ich war noch niemals in New York“

„Ich war noch niemals in New York“ mit Dorothy Loraine

Nun folgen die Titel, auf die ein Großteil des Publikums gewartet hat. Das sind natürlich die Lieder, die jeder kennt: „Ein ehrenwertes Haus“, „Aber bitte mit Sahne“ und „Mit 66 Jahren“. Dazu werden im Hintergrund auf der LED-Wand diverse Plattencover aus vergangenen Zeiten gezeigt.

“Lasst uns noch ein paar Oldies spielen“

“Lasst uns noch ein paar Oldies spielen“

“Lasst uns noch ein paar Oldies spielen“

“Lasst uns noch ein paar Oldies spielen“

“Lasst uns noch ein paar Oldies spielen“

“Lasst uns noch ein paar Oldies spielen“

"Mein Ziel"

„Mein Ziel“

"Mein Ziel"

„Mein Ziel“

Das Konzert nähert sich langsam dem Ende entgegen. Udo Jürgens hat sich inzwischen seiner Jacke entledigt und singt einen weiteren Song der aktuellen CD: „Mein Ziel„. Er wird dabei von Asya Sorshneva aus Moskau auf der Violine begleitet.

"Mein Ziel" mit Asya Sorshneva

„Mein Ziel“ mit Asya Sorshneva

"Mein Ziel" mit Asya Sorshneva

„Mein Ziel“ mit Asya Sorshneva

Udo Jürgens und Asya Sorshneva

Udo Jürgens und Asya Sorshneva

Großer Beifall für Udo Jürgens und das Orchester Pepe Lienhard

Großer Beifall für Udo Jürgens und das Orchester Pepe Lienhard

Die Musiker verabschieden sich vom Hamburger Publikum

Die Musiker verabschieden sich vom Hamburger Publikum

Nachdem die Musiker vom Orchester Pepe Lienhard die Bühne verlassen haben, erscheint Udo Jürgens, wie gewohnt“ nochmals im Bademantel und spielt Zugaben, wie „Siebzehn Jahr, blondes Haar„, „Cotton Fields“ oder „Liebe ohne Leiden„.

„Bademantel-Finale“

„Bademantel-Finale“

„Bademantel-Finale“

Eigentlich wäre das Konzert nach dem „Bademantel-Finale“ beendet sein und das Licht in der Arena müsste angehen. Diesmal ist es allerdings anders: Udo Jürgens erscheint nach kurzer Zeit in Hemd, Jeans und Turnschuhen auf der Bühne zurück und spielt „Zehn nach Elf„.  Ein absolut genialer Abschlusstitel, der das wirklich gelungene Konzert nicht besser hätte beenden können. Was wäre diese Welt ohne Udo????

Udo Jürgens verabschiedet sich an der Bühnenrampe

Udo Jürgens verabschiedet sich an der Bühnenrampe

Udo Jürgens: Der alte Mann und das Mehr

von Daniel Sprenger, NDR.de

Vor dem Auftritt, da gucke er immer durch den Vorhang an der Seite, erzählt Udo Jürgens. Er blicke dann einigen Besuchern ins Gesicht und frage sich: „Warum kommt der gerade zu mir ins Konzert?“ Am liebsten würde er, um das herauszufinden, mit allen sprechen, doch das gehe bei derartig großen Veranstaltungen natürlich nicht. Immerhin wollen ihn am Sonnabend etwa 11.000 Menschen in der Hamburger O2 World sehen und erleben. Da wird es mit dem engen Kontakt zwischen Fans und Star ein wenig schwierig. Doch der Sänger baut Brücken – durch Geschichten wie diese.

Eine, die ganz dicht heran kommt, ist Dorothea Lorraine. „What a voice! Irgendwie hört man, dass diese Stimme nicht aus Wuppertal kommt, sondern aus New York City“, sagt Jürgens, als er die Soulsängerin vorstellt, die mit ihm zu Beginn der Show „Ich will, ich kann“ im Duett singt. Begleitet werden sie, wie immer auf Jürgens‘ Konzerttourneen, vom Orchester Pepe Lienhard und ausgezeichneten Musikern, die Violinen-, Flügelhorn- und E-Gitarren-Soli einfließen lassen.

Ein Mehr an Hingabe und Zeit

80 Jahre ist Udo Jürgens im September geworden. Weil er aber ja einem seiner Hits zufolge davon überzeugt ist, dass das Leben mit 66 Jahren erst so richtig anfängt, befindet er sich jetzt sozusagen erst in der Blütezeit seiner zweiten Jugend – oder eben „Mitten im Leben“, wie der Titel der Tour lautet. Und der eigentlich ja schon recht alte Mann bietet auf der Bühne im Vergleich zu so manchem anderen Künstler so viel mehr: mehr Anekdoten, mehr Hingabe zu den Fans – und vor allem mehr Zeit. Zwar hört auch ein Udo-Jürgens-Abend irgendwann auf (das sei vorweg verraten), doch während man nach anderen Konzerten längst auf dem Heimweg ist, hat bei ihm die Zugabe noch nicht einmal begonnen.

Mitunter bezieht er auch politisch deutlich Stellung, etwa zu Datensammel- und Abhörskandalen: „Spionage unter Freunden, das gab es früher nicht, das ist neu.“ Jeder habe schließlich das Recht auf Privatsphäre. Die Menschen müssten klar artikulieren: „Das wollen wir nicht! Notfalls müssen wir das im Wahlergebnis ausdrücken.“ Sagt es und spielt einen Song von seiner im Februar erschienenen neuen Platte „Mitten im Leben“. In „Der gläserne Mensch“ heißt es im Text, persönliche Informationen seien „gefangen im Netz, gegen jedes Recht und Gesetz“. Und Jürgens fragt in Anspielung auf Facebook und Co.: „Wo sind Netzwerke denn sozial?“

Bäume pflanzen statt ausreißen

Von den neuen Titeln kommen unter anderem auch noch „Das Leben bist du“ und „Mein Ziel“ zur Aufführung. In letzterem setzt sich Jürgens mit seinen Plänen für die Zukunft auseinander: „Ich reiß‘ sicher auch keine Bäume mehr aus, doch ich will und werde noch welche pflanzen.“ Seinen Fans pflanzt er mit dem ebenfalls neuen „Der Mann ist das Problem“ einen schmissigen, ironisch getexteten Song zum Mitsingen ein. Vor allem die weiblichen Fans freuen sich über witzige Zeilen wie „Wer geht in Freudenhäuser und erfand das Zölibat?“ und „Wer hält sein Auto sauber und verdreckt den Ozean?“. Männer seien laut Jürgens nun mal unglaublich fähig – „aber leider zu allem“.

Natürlich weiß er, dass das Publikum auf die großen Hits hinfiebert. Doch er beschwichtigt vor der Pause: „Die ganz bekannten Dinger, die kommen noch, das ist doch klar! Da haben wir alle Spaß dran!“ Als kleinen Vorgeschmack gibt es „Immer wieder geht die Sonne auf“, ehe das Orchester den dritten Satz der symphonischen Dichtung „Krone der Schöpfung“ intoniert. Dass Jürgens dieses Arrangement im Aufgebot hat, unterstreicht seine musikalische Vielseitigkeit. Er erinnert sich lächelnd daran, wie er bei Herbert von Karajan vorsprach, um diese Komposition mit den Berliner Symphonikern aufzunehmen. „Der muss gedacht haben: ‚Was ist das für ein Trottel?‘ und dann hat er mir tatsächlich die Symphoniker zur Verfügung gestellt.“

„Ein paar schöne Oldies?“

„Es war schon dunkel …“ Mehr braucht es nicht, um klar zu machen, dass jetzt das Finale beginnt – mit einer sich wie ein Sirtaki aufbauenden Variante von „Griechischer Wein“, die am Anfang deutlich langsamer ist als die Standardversion, um dann umso schneller zu werden. „Jetzt ein paar schöne Oldies?“, fragt Jürgens. Die weiblichen Fans sind längst Richtung Bühne gestürmt und werfen Blumensträuße hinauf. Ab geht es über den großen Teich, auf der Videoleinwand erscheinen Überflugbilder der Hochhausschluchten Manhattans. „Ich war noch niemals in New York“ wird unterbrochen für ein Solo der Soulsängerin Lorraine mit Sinatras „New York, New York“.

Nach dem Erste-Sahne-Mix bestehend aus „Aber bitte mit Sahne“, „Ein ehrenwertes Haus“ und „Mit 66 Jahren“ ist es Zeit für die Zugabe, den obligatorischen Bademantel – und einen ganz alten Hit. „Kennt ihr den noch?“, fragt Jürgens. Immerhin ist „Cottonfields“ von 1968, aber durchaus noch gut bekannt. So wie „17 Jahr, blondes Haar“ und „Liebe ohne Leiden.“ Jürgens dirigiert den Refrain und zieht sich langsam hinter die Bühne zurück. Das Ende?

Nein! Noch immer ist nicht Schluss. Mit legerer blauer Jeans statt feinem Smoking kommt der Sänger noch einmal auf die Bühne und spielt „Zehn nach elf“, einen Song von der neuen Platte, in dem er sentimental das Ende eines Udo-Jürgens-Konzertes besingt. „Ich zieh‘ in der Garderobe den Bademantel aus, die Roadies schieben mein Klavier aus dem Saal hinaus. Zehn nach elf, genau wie jede Nacht, erst das viele Licht und dann die Leere.“ Udo Jürgens steht noch immer händeschüttelnd und Blumensträuße einsammelnd am Bühnenrand, als das Saallicht längst angeschaltet wurde.

 

„Hamburger Abendblatt“ 29.11.14

KONZERT

Udo Jürgens mitten in Hamburg – mitten im Leben

Die Welt braucht Lieder, Hamburg braucht Lieder, Udo Jürgens hat sie. Österreichs Entertainer-Legende lieferte seinen 10.000 Anhängern in der O2 World wieder das volle Paket. So war das Konzert.

Von Tino Lange

Hamburg. „Deine Stimme erheben und singen ehe uns Hören und Sehen vergeht, Gegensätze in Einklang zu bringen in einer Sprache, die jeder versteht. Immer, immer wieder, immer, immer wieder: Die Welt braucht Lieder“, singt Udo Jürgens am Sonnabend zu Beginn seines Konzerts noch hinter der Bühne in der Hamburger O2 World.

Und beantwortet damit auch die Frage, warum er im – für Entertainer – biblischen Alter von 80 Jahren immer noch neue Alben wie aktuell „Mitten im Leben“ aufnimmt und auf seine 25. Tournee geht. Die Welt braucht seine Lieder, wer sonst vermischt lässigen Charme, knorrigen Schmäh und Schlager-Klassiker, die auch beim besten Willen nicht aus dem popkulturellen Gedächtnis zu löschen sind? Eben.

Natürlich freuen sie die meisten der 10.000 Fans besonders auf die unverwüstlichen Evergreens, auf „Ich war noch niemals in New York“, „Griechischer Wein“, „Ein ehrenwertes Haus“, „Aber bitte mit Sahne“, „17 Jahr, blondes Haar“, eben jene Lieder, mit denen Jürgens und das Orchester Pepe Lienhard das Publikum wie ein Magnet aus den Sitzen und die Rosenkavaliere an den Bühnenrand saugen. „Die kommen ja sowieso“, kichert Jürgens. Sie kommen und starten die Party. Wie gestern und wie morgen.

Aber stehen geblieben im Gestrigen ist Udo Jürgens nie. Wenn ihn etwas missfällt, dann macht er das auch deutlich wie im neuen Lied „Der gläserne Mensch“, der überhaupt kein Schlagermove-Klassiker werden wird: „Die Welt im Apple- und iPhone-Wahn, und Rechner wissen mehr als wir. Sie sind gnadenlos auf der Datenspur, wo du auch bist – sie folgen dir“, singt Jürgens mit 007-Titelsong-Bläserfanfaren an die Adresse von „BND-NSA“ und wird auf der großen HD-Leinwand als Drohnenziel inszeniert.

Das sind die Seiten- und Saitenhiebe in einem 130 Minuten langen Paket Rundum-Unterhaltung aus Österreich. 27 Lieder, vom live vorher nie ausgespielten „Immer wieder geht die Sonne auf“ bis zum Finale „Zehn nach elf“ um zehn vor elf. Da kann man nur Danke sagen, „Merci Chérie“ sozusagen, auch wenn der Arena-Sound an diesem Abend in der ersten Hälfte von lästigen Echos gestört wird. Nichts ist perfekt, nicht einmal eine Udo-Jürgens-Show. Aber daran kann man ja noch was drehen bis zum Zusatzkonzert am 24. Februar.

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10 Kommentare zu Udo Jürgens in Hamburg (29. 11. 2014)

  1. alexander sagt:

    hallo Stefan was hälst Du persönlich von der Einlage Udo mit Jeans ganz zuletzt ? Was soll das ?

    Gruß
    Alexander

  2. Tja, gute Frage. Vielleicht soll es etwas mit „Mitten im Leben“ zu tun haben. Fand die Idee anfangs eigentlich gar nicht so schlecht. Allerdings wird seit Ewigkeiten ein Konzert im Bademantel beendet und ob man diesen Kult brechen sollte, ist meiner Ansicht nach fraglich…

  3. alexander sagt:

    lieber stefan, da gebe ich Dir auch Recht. Zumal Udo ja einen ganz schönen Bauch bekommen hat. Dies hatte mich sehr gewundert. Nun ja ich denke alles ist Geschmacksache. Eine Frage habe ich noch: Gibt Udo uberhaupt noch Autogramme nach dem Konzert?“.

    Lieben Gruß aus dem Rheinland

    Alexander

  4. In Hamburg hat er zumindest keine Autogramme gegeben. Und das ist auch gut so, finde ich…

  5. alexander sagt:

    wird es eine DCd oder Dvd geben?

  6. alexander sagt:

    Hallo Stefan, hat Dich der Tod von Udo nicht tief getroffen. Ich bin heute noch geschockt. Mein erstes Konzert von ihm war 1970 in Bonn.

    Trotzdenrdem eine geruhsame Weihnachtszeit!

    Alexander

  7. Stefan Becker sagt:

    Hallo Alexander, der Tod von Udo Jürgens hat mich persönlich sehr getroffen. Es ist, weil die Nachricht so unerwartet kam, ein großer Schock gewesen. Kann es noch immer nicht wirklich begreifen…

  8. Stefan Becker sagt:

    Hallo! Also ich kann das eigentlich absolut nicht bestätigen. Es interessiert mich auch nicht sonderlich, was in irgendwelchen Foren geschrieben wird. Beim Konzert in Hamburg wirkte Udo auf mich absolut frisch und fit. Auch auf dem Mitschnitt kann ich das nur feststellen. Udo ist / war 80 Jahre alt, da hüpft man nach zahlreichen Konzerten der laufenden Tournee nicht auf der Bühne herum, wenn es nicht unbedingt sein muss. Was meinst Du mit „dass Udo nicht mehr wollte“???

  9. Hallo Stefan , ich denke auch das Udo nicht mehr wollte .Er machte irgendwie einen nierdergeschlagenen Eindruck. Normalerweise hätte ein Mann der so unglaublich viel erreicht keinen Grund gehabt.Wellness das totale Programm/ Frischluft etc. Das Problem bei Udo war er kam mit der magischen Zahl 80 nicht klar. Nun ich bin auch schon 58 da muß man durch. Udo gab sich immer fit wie ein Turnschuh. Schon damals bei der ZDF Show in Freiburg zu seinem Geburtstag wirkte er sehr melancholisch. Keine Freude im Gesicht auch nichts vom Elan der früheren Jahre.Schon alleine dieses starke Geschminke und die wahnsinnigen Tränensäcke erstaunte mich geradezu.Stefan das sind nur Eindrücke und Feststellungen. Eins ist mir sicher Udo sah nicht gesund aus. Vielleicht fühlte er das das Ende jetzt endlich wird. Gerade wenn man ein Künstler wie er ist.Das sind nur Eindrücke. 2006/2009 und 2012 sah das für mich noch anders aus.

    Schöne Ostern

    Alexander

  10. Warum kippt ein Mann der angeblich gesund ist auf der Strasse um. Er ging regelmässig zu den ärztl.Untersuchungen. Wieso auf einmal das Herz? Hat er sich nicht zuviel vorgenommen?Dann wurde ja noch attestiert das er die Tour aus gesundheitlichen Gründen machen kann.Vielleicht wird da was verschwiegen was die Öffentlichkeit nicht wissen darf.Nur eine Vermutung!

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