Nena & Band „Willst du mit mir gehen“ – live

Nena & Band in der Color Line Arena

Tournee 2005: Willst Du mit mir gehen

Gespannte Vorfreude!

Die Halle ist rappelvoll!

Nena & Band live in der Colorline Arena

Nena & Band live in der Colorline Arena

Für Samstag, den 27. 11. 2005 hatten wir unsere Tickets für dieses Konzert schon sofort zu Beginn des Vorverkaufs gesichert. Dies wurde mit einem hervorragenden Sitzplatz im Unterrang in der 3. Reihe rechts von der Bühne belohnt. Hier hatte man fast das Innenraum-Feeling und konnte bei Bedarf trotzdem auf einen Sitzplatz zurückgreifen. Leider hatte ich keinen vernünftigen Fotoapparat dabei und konnte nur mit dem Handy einige Bilder festhalten. Eigentlich bin ich mit relativ wenigen Erwartungen zu diesem Konzert nach Hamburg gefahren. Es ging mir in erster Linie darum, dass ich die Gelegenheit ergreifen wollte endlich mal ein Konzert von Nena zu erleben. Dies war bereits seit der Zeit der „Neuen Deutschen Welle“ in den 80er Jahren ein Wunsch gewesen. Ich hatte mir auch keine Großen Gedanken gemacht, was mich in der Color Line Arena am heutigen Tage wohl erwarten würde. Die erste positive Überraschung war die Ankündigung der Vorgruppe „Klee„. Die Musik war mir bekannt und die gespielten Songs (leider nur 30 Minuten) hatte ich zu Hause auch auf CD. Das eigentliche Konzert von Nena & Band begann dann gegen 21.00 Uhr. Es wurden Lieder des aktuellen Albums „Willst Du mit mir gehen“ im Wechsel mit zahlreichen älteren Hits gespielt. Alle Lieder kamen in komplett neuen und langen Live-Versionen daher und bescherten den Besuchern ganz neue Varianten. Satte Sounds aus Synthesizern wurden mit sehr rockigen Elementen perfekt gemischt und sparsame Effekte aus Licht, Nebel und verstellbaren Bühnenelementen machten die Show nahezu perfekt. Dazu rannte Nena während der ganzen Show von einer Seite der Bühne zur anderen und gönnte sich fast keine Verschnaufpause. Sogar ein Spagat wurde von ihr nicht ausgelassen! Ein Sitzplatz war während des Konzerts eigentlich gar nicht nötig, da man fast durchgängig stand und dieser nur noch eine Funktion als Lehne oder Stütze hatte. Zum Schluß gab es dann noch ein besonderes Ereignis: Man hatte sich, nachdem die Musiker bereits die Bühne verlassen hatten, auf eine Zugabe eingestellt. Plötzlich fiel der Vorhang, der den kompletten hinteren Teil der Bühne abgedeckt hatte und wie eine Rückwand erschien, herunter und gab ein weiteres Bühnenelement frei. In einem silbernen Kasten, in etwa 3 Meter Höhe, erschien Nena in neuem Outfit mit einigen Musikern. Es wurde ein Mix aus den Songs „Vitamine“, „Oldschool, Baby“ und „Lass mich“ in einer etwa 15 minütigen Electro-Version dargeboten. Für mich der absolute Hammer und Höhepunkt der gesamten Show! Dazu war als Gast der Produzent und früheres Bandmitglied Uwe Fahrenkrog-Petersen mit einem transportablen Keyboard dabei. Der Schlagzeuger sorgte an einer Schlagzeug-Wand für den hämmernden und durchdringenden Beat, der uns später auf der Rückfahrt noch in den Ohren hallte…

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