Tagesausflug nach Hamburg (30. 09. 2010)

Fahrt mit dem "HighFlyer Hamburg"

Fahrt mit dem "HighFlyer Hamburg"

Kurzentschlossen fuhren wir am Donnerstag, den 30. 09. 2010 für einen Tagesausflug mit dem Auto nach Hamburg. John konnten wir an diesem Tag in Bremen seiner Oma und seinem Opa überlassen. Die Autofahrt von Bremen nach Hamburg auf der A1 verlief trotz der zahlreichen Baustellen relativ zügig. Zügig nicht wegen der Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 km/h, sondern weil sich kein Stau bildete. Gegen 10.40 Uhr parkten wir unser Auto auf einem Parkplatz vor den „Deichtorhallen„. Parken in Hamburg ist im Vergleich zu Bremen teuer, weshalb 2 Euro pro angefangene Stunde für die gute Ausgangsposition ganz OK waren. Hamburg ist für mich immer ein ganz besonderes Erlebnis und auch heute zeigte sich die Stadt von seiner besten Seite!

Fahrt mit dem "HighFlyer Hamburg"

Fahrt mit dem "HighFlyer Hamburg"

Direkt vor den „Deichtorhallen“ konnten wir gleich die erste Fahrt des Tages mit dem „HighFlyer Hamburg“ mitmachen. Mit einem Stahlseil ist dieser Fesselballon fest mit der Station verankert und steigt auf eine Höhe von 150 Metern. Damit ist dies Hamburgs höchster Aussichtspunkt! Die Fahrt dauerte 15 Minuten und man konnte sich in der Gondel frei bewegen. So früh am Tage waren weniger als 10 Besucher anwesend, was sehr angenehm war. Oben geriet der Ballon inklusive Gondel dann wegen des Windes in eine leichte Schräglage, was für zusätzlichen Nervenkitzel sorgte. Die Aussicht war einmalig!!!

Aussicht vom m"HighFlyer Hamburg"

Aussicht vom m"HighFlyer Hamburg"

Aussicht vom "HighFlyer Hamburg"

Aussicht vom "HighFlyer Hamburg"

Aussicht vom "HighFlyer Hamburg"

Aussicht vom "HighFlyer Hamburg"

In 150 Metern Höhe auf dem "HighFlyer Hamburg"

In 150 Metern Höhe auf dem "HighFlyer Hamburg"

Aussicht vom m"HighFlyer Hamburg"

Aussicht vom m"HighFlyer Hamburg"

Ein Stahlseil hält den Fesselballon am Boden

Ein Stahlseil hält den Fesselballon am Boden

Nach diesem Erlebnis stellte sich bei uns so langsam der erste Hunger ein. Hierfür hatten wir ein Mittagessen im „Chilehaus“ eingeplant.

Das Chilehaus ist ein zehnstöckiges Kontorhaus im Hamburger Kontorhausviertel, das beispielgebend für den Backsteinexpressionismus der 1920er Jahre war, der von Backsteingotik und Expressionismus inspiriert war.

Der gewaltige Baukörper mit 5.950 Quadratmetern Grundfläche und 36.000 Quadratmetern Nutzfläche überspannt eine Straße, die Fischertwiete. Berühmt wurde das Gebäude durch seine Spitze, die an einen Schiffsbug erinnert und an der die Fassaden an den Straßen „Pumpen“ und „Burchardstraße“ spitz zusammenlaufen. Es verfügt damit europaweit über den spitzesten Fassadenwinkel.

Der Bau wurde von dem Hamburger Architekten Fritz Höger entworfen und 1922–1924 ausgeführt

Das "Chilehaus" in Hamburg

Das "Chilehaus" in Hamburg

Vor dem Restaurant "SlowMan" im "Chilehaus"

Vor dem Restaurant "SlowMan" im "Chilehaus"

Seit Jahren bin ich bereits kein großer Fan mehr vom Fernsehprogramm in Deutschland. Besonders das Programm der privaten Sendeanstalten kotzt (sorry für den Ausdruck, aber er trifft zu, wie kein anderes Wort) mich förmlich an. Allerdings gibt es einige wenige Ausnahmen, die ich mir dann doch ansehe und dazu gehört die RTL-Dokusoap „Rach’s Restaurantschule„, die momentan ausgestrahlt wird.

Das Restaurant "SlowMan" im "Chilehaus"

Das Restaurant "SlowMan" im "Chilehaus"

Der Sternekoch Chritian Rach wird in dieser Serie zum Ausbilder für 12 Menschen im Alter von 17 bis 44 Jahren, die alle nach einer neuen Perspektive in ihrem Leben suchen und eine einmalige Chance auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz erhalten. Er bildet die jungen Menschen in allen wichtigen Berufssparten auf dem Weg zu einem erfolgreichen Restaurant aus. Gemeinsam mit ihnen wird das Restaurant zuerst renoviert, dann ein Konzept erarbeitet – so erleben die Arbeitssuchenden jeden Schritt bis zur Eröffnung.

"Rach's Restaurantschule"

"Rach's Restaurantschule"

Wir haben dann am heutigen Tag den geplanten Besuch im besagten Restaurant „SlowMan“ absolviert. Pünktlich um 12.00 Uhr öffnete sich die Eingangstür und die inzwischen recht zahlreich wartenden Gäste wurden eingelassen. Ich war neben der geschmackvollen Einrichtung der Lokalität auch darüber erstaunt, dass noch so viele Personen aus der RTL-Dokusoap dort arbeiteten – auch die, von denen ich es absolut nicht mehr erwartet hätte. Während der Mittagszeit gab es den „Schnellen Teller„, der heute für 8,90 Euro folgende Dinge beinhaltete:

Sushi mit Lachs und Gurke

Slowman’s Salat mit bgeröstetem Hühnchen

Lammkoteletts mit Auberginenkaviar und Tomatensalsa

Schokoladenmousse

Mein einziges Foto aus dem Restaurant "Slowman"

Mein einziges Foto aus dem Restaurant "Slowman"

Der Aufenthalt im Restaurant erwies sich als sehr interessant und gemütlich. Das Essen schmeckte uns ausgezeichnet. Gut gestärkt ging es dann für uns weiter in die nahgelegene Innenstadt von Hamburg. Die Alster hatten wir nach Überquerung der „Mönckebergstraße“ in wenigen Minuten zu Fuß erreicht.

In der Hamburger Innenstadt mit Rathaus im Hintergrund

In der Hamburger Innenstadt mit Rathaus im Hintergrund

Am Anleger an der Alster

Am Anleger an der Alster

Am Anleger an der Alster

Am Anleger an der Alster

Am Anleger an der Alster

Am Anleger an der Alster

An der Alster entschlossen wir uns für eine „Fleetfahrt“, die 120 Minuten dauern sollte. Diese führte uns dann von der Binnenalster durch die Rathaus- und die Schaartorschleuse in die Hafenelbe.

Vor der Abfahrt fanden wir einen Sitzplatz im Innenberich...

Vor der Abfahrt fanden wir einen Sitzplatz im Innenberich...

...aber schon bald setzten wir uns in den Außenbereich des Schiffes.

...aber schon bald setzten wir uns in den Außenbereich des Schiffes.

Die "Fleetfahrt" startet um 13.45 Uhr auf der Alster

Die "Fleetfahrt" startet um 13.45 Uhr auf der Alster

"Fleetfahrt"

"Fleetfahrt"

"Fleetfahrt"

"Fleetfahrt"

"Fleetfahrt" durch die Hamburger Speicherstadt in Richtung Elbe

"Fleetfahrt" durch die Hamburger Speicherstadt in Richtung Elbe

Nacxhdem wir die beiden Schleusen passiert hatten, ging es durch einige der zahlreiche Kanäle und unter einigen der über 2500 Brücken hindurch. Hamburg verfügt übrigens europaweit über die meisten Brücken, was ich jetzt nicht gedacht hätte. So ging es über die Kanäle durch Bereiche der Speicherstadt, die wir zu Fuß ja auch schon bei vorherigen Besuchen in Hamburg durchlaufen hatten. Irgendwann erreichten wir dann die Elbe und fuhren auf das „große Wasser“ hinaus. Da schaukelte es dann schon ein wenig mehr als in den ruhigen Kanälen oder auf der Alster.

"Fleetfahrt auf der Elbe"

"Fleetfahrt auf der Elbe"

"Fleetfahrt auf der Elbe"

"Fleetfahrt auf der Elbe"

Nach genau 2 Stunden endete die "Fleetfahrt" am Anleger der Alster

Nach genau 2 Stunden endete die "Fleetfahrt" am Anleger der Alster

Als letzten geplanten Programmpunkt unseres Ausfluges nach Hamburg stand das „Hofbräuhaus Hamburg“ auf dem Programm. Durch die zwei Stunden, die wir uns an der frischen Luft im Außenbereich des Alsterdampfers aufhielten, hatte sich bereits wieder Hunger eingestellt.

"Hofbräuhaus Hamburg"

"Hofbräuhaus Hamburg"

"Hofbräuhaus Hamburg"

"Hofbräuhaus Hamburg"

"Hofbräuhaus Hamburg"

"Hofbräuhaus Hamburg"

Gut gesättigt machten wir uns dann auf den Rückweg. Dabei ging es exakt nochmals an allen Orten vorbei, die wir schon auf dem Hinweg gesehen hatten. Nicht, dass wir uns nicht noch andere Dinge gerne angesehen hätten, aber so fanden wir ohne Probleme und ohne Karte bzw. iPhone unser Auto bei den „Deichtorhallen“ wieder, wo wir dann 14 Euro Parkgebühren entrichten durften.

Abendstimmung an der Alster

Abendstimmung an der Alster

Das Hamburger Rathaus am frühen Abend

Das Hamburger Rathaus am frühen Abend

Ein letzter Blick für heute in Richtung Alster

Ein letzter Blick für heute in Richtung Alster

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Ein Kommentar zu Tagesausflug nach Hamburg (30. 09. 2010)

  1. sylwia wencel sagt:

    🙂 ich fand die seite ganz toll:) schade dass ich keine möglichheit hab beim Christian Rach zu arbeiten:( lg:)

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