Ein Abend im „Outer Roads“ (09. 07. 2009)

Das „Outer Roads“ befindet sich im 5. Stockwerk des  „Beluga-Towers“ direkt an der Weser, gegenüber des „Martinianlegers“. Kurz nach der Eröffnung im Juni 2009 hatten wir bereits die Vorzüge des Sonnendecks mit seiner einzigartigen Aussicht geniessen können. Nun wissen wir aber auch, dass die eigentliche Stärke des „Outer Roads“ beim Service und der hervorragenden Zubereitung der Speisen liegt. Zusammen mit der schönen Location und des einzigartigen Ambientes ist das eine echte Bereicherung für die Stadt Bremen!

Woher der Name „Outer Roads“ kommt, wird in der Speisekarte erklärt:

Lassen Sie uns erklären, worauf unsere Philosophie beruht. Als „Outer Roads“ sind wir nicht nur wasser- und traditionsverbunden, wir sind ebenso offen für alles Neue und laden Sie ein, mit uns neue Welten zu erkunden, sich bei uns fallen zu lassen und zu entspannen.

10. November 1959. Ein Stückgutfrachter der DDG Hansa sticht in See. Er hat eine lange und beschwerliche Reise vor sich. Von Bremen geht es in Richtung Asien. Nach Bombay muss die Fracht. Dieses Mal hat der Frachter Maschinenteile, Lokomotiven und Transformatoren geladen sowie sechs große Boiler, die an Deck verstaut sind. Die 47köpfige Besatzung ist voller Vorfreude auf die Reise und die neue Herausforderung. Die Route führt von Bremen durch den englischen Kanal und die stürmische Biskaya ins Mittelmeer, von dort durch den Suez-Kanal und weiter zur Westküste Indiens. Insgesamt vier Wochen soll die Fahrt dauern – die Mannschaft weiß, dass es zu dieser Jahreszeit eine beschwerliche Überfahrt werden wird.

Nach 30 Tagen ist endlich die Küste Indiens in Sicht. Die Einfahrt in den Hafen von Bombay verzögert sich jedoch. Alle Liegeplätze sind belegt und unser Schiff wirft Anker auf „Outer Roads“ – der Außenreede – und muss warten, bis ein Platz im Löschhafen frei wird. Das kann mitunter mehrere Tage dauern.

Nach den vergangenen kräftezehrenden Wochen auf See braucht die Crew jetzt Erholung und Entschädigungen für die Strapazen der Überfahrt. Nach kurzer Zeit nähert sich ein halbes Dutzend kleiner Boote und geht längsseits des Frachters. Sie sind beladen mit frischem Fisch und Früchten, Gewürzen und fremdartigem Gemüse. Der Bordkoch organisiert alles für ein reichhaltiges Barbecue. Er weiß um seine Verantwortung für die Stimmung an Bord. Der Grill wird angefeuert, die ersten Schwaden köstlicher Gerüche ziehen über Deck. Die Mannschaft kommt zusammen, kann nach Hektik und Anstrengungen der zurückliegenden Wochen endlich entspannen und genießen, sich auf einen heiteren, ausgelassenen Abend freuen.

Diese ausgelassene, entspannte Stimmung macht die Zeit auf „Outer Roads“ unvergesslich und entschädigt für die harte Arbeit auf See. Der Lotse geht an Bord. Das Schiff kann auf „Inner Roads“ verholt werden und schon morgen in den Hafen einlaufen, um die Fracht zu löschen und neue Ware zu laden. Dann kann es erneut auf Reisen gehen.

Werfen Sie Anker bei uns im Outer Roads. Atmen Sie durch und lassen sich von uns verwöhnen. Wir wünschen Ihnen einen wunderschönen Aufenthalt!

Dieses Menue wählten wir bei unserem Besuch aus der Speisekarte aus

Dieses Menue wählten wir bei unserem Besuch aus der Speisekarte aus

Als Einstimmung auf den Abend gab es zunächst...

Als Einstimmung auf den Abend gab es zunächst...

...einen Aperitif: Martini Bianco mit Eis und Zitrone

...einen Aperitif: "Martini Bianco mit Eis und Zitrone"

Zwar hatten Simone und ich das gleiche Menue gewählt, allerdings mit unterschiedlichen Vorspeisen: Simone entschied sich für den „Caesar’s Salat mit Streifen vom Strauss„, während ich mich für den „Salat von der Wassermelone und Fetakäse mit Olivenpüree und Balsamico“ entschieden hatte. Vor der Vorspeise gab es aber erstmal einen kleinen zusätzlichen „Gruß aus der Küche“.

Ein Gruß aus der Küche zu Beginn  des Menues

Ein "Gruß aus der Küche" zu Beginn des Menues

Da konnte man das eher schlechte (Sommer)Wetter fast vergessen!

Da konnte man das eher schlechte (Sommer)Wetter fast vergessen!

Salat von der Wassermelone und Fetakäse mit Olivenpüree und Balsamico

Salat von der Wassermelone und Fetakäse mit Olivenpüree und Balsamico

Caesars Salat mit Streifen vom Strauss

Caesar's Salat mit Streifen vom Strauss

Die köstliche Vorspeise war schon bald vom Teller verschwunden.

Die köstliche Vorspeise war schon bald vom Teller verschwunden.

Gegrillter Kingklip auf Safran-Spinat

Gegrillter Kingklip auf Safran-Spinat

Rinderfilet und „Rock“ Hummer mit Biltong–Cremereis

Rinderfilet und „Rock“ Hummer mit Biltong–Cremereis

Zwischendurch mundete uns ein Früh Kölsch.

Zwischendurch mundete uns ein "Früh Kölsch".

Inzwischen verbesserte sich sogar das Bremer (Sommer)Wetter!

Inzwischen verbesserte sich sogar das Bremer (Sommer)Wetter!

Delice von weißer Schokolade, Maracuja und Macadamia Nüssen

Delice von weißer Schokolade, Maracuja und Macadamia Nüssen

Nach diesem wirklich ausgezeichneten Menue zahlten wir unsere Rechnung. Fast drei Stunden waren inzwischen vergangen – allerdings wie im Fluge. Da die Bar um 21.00 Uhr öffnete, zog es uns zwei natürlich zwei Stockwerke höher. Wir zählten zu den ersten Besuchern der Bar am heutigen Tag und konnten uns somit einen tollen Platz auf den bequemen Sofas mit schöner Aussicht sichern!

In der Piano-Bar wählen wir aus der gigantischen Getränkekarte aus.

In der "Piano-Bar" wählen wir aus der gigantischen Getränkekarte aus.

Unsere Aussicht auf den Teerhof und die Bremer Innenstadt

Unsere Aussicht auf den "Teerhof" und die Bremer Innenstadt

Zeit für einen Martini Rosso

Zeit für einen "Martini Rosso"

Zeit für einen (weiteren) Martini Bianco

Zeit für einen (weiteren) "Martini Bianco"

Abendstimmung

Abendstimmung

Wir genossen die Getränke und die schöne Aussicht und Stimmung in der Bar.

Wir genossen die Getränke, die schöne Aussicht und Stimmung in der Bar.

Von der schönen Abendstimmung und der Aussicht konnte man nicht genug bekommen

Von der schönen Abendstimmung konnte man nicht genug bekommen

Für Simone gab es dann noch einen Wodka Tonic...

Für Simone gab es dann noch einen "Wodka Tonic"...

...und für mich gab es dann noch einen Wodka Red Bull zum Ausklang

...und für mich einen "Wodka Red Bull" zum Ausklang des Abends.

Leider verging die Zeit viel zu schnell. Wir haben förmlich jeden Augfenblick des Abends in uns aufgesaugt und die schöne Zeit dort oben wirklich genossen! Sicherlich ist die ganze Angelegenheit nicht ganz billig und nicht für jeden Tag geeignet. Aber der Besuch im „Outer Roads“ sollte für uns ja auch eine Besonderheit darstellen. Das war es dann aber auch! Sicherlich wird es nicht lange dauern, dann versuchen wir diesen schönen Abend zu wiederholen…

Abendlicher Blick auf den Beluga-Tower mit dem Outer Roads

Abendlicher Blick auf den "Beluga-Tower" mit dem "Outer Roads"

Link:

Beluga Tower“ & Outer Roads (25. Juni 2009)

Link: Beluga Tower & Outer Roads

Link: Beluga Tower & Outer Roads

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