New York City 2009 (Teil 1)

04. 05. 2009

Die Idee für einen Aufenthalt in New York wurde von mir im März 2009 ziemlich spontan gefaßt. Zwar spukte mir dieser Wunsch schon eine ganze Weile im Kopf herum, Internet sei Dank ging dann aber plötzlich alles ganz schnell. Die Reiseunterlagen wurden mir nach Bezahlung von „l’tur„, mit denen wir schon gute Erfahrungen gemacht hatten, als PDF-Datei geschickt und mußten ausgedruckt werden. Etwas skeptisch war allerdings schon, als ich am Tag der Abreise gegen 06.00 Uhr in der Straßenbahn in Richtung Flughafen unterwegs war.

Morgens an der Haltestelle in Bremen am 04. 05. 2009

Morgens an der Haltestelle in Bremen am 04. 05. 2009

Gegen 06.15 Uhr, etwa 2 Stunden vor dem Abflug der Maschine nach Frankfurt, war ich am Schalter und bekam gegen Vorlage der ausgedruckten Reiseunterlagen und meines Reisepasses die Bordkarten ausgehändigt. Nun wurden es allerdings noch lange Stunden, die ich auf dem Gelände des Flughafens verbringen durfte. Aber leider muß man bei internationalen Zielen ja so früh dort sein. Pünktlich gegen 08.30 Uhr saß ich dann in der Maschine des Fluges LH343 nach Frankfurt und wir starteten auch planmäßig.

Die Maschine nach Frankfurt ist startklar

Die Maschine nach Frankfurt ist startklar

Ein Blick aus der Maschine auf das Bremer Umland

Ein Blick aus der Maschine auf das Bremer Umland

In Frankfurt erfolgte die Landung pünktlich und das Boarding für den Flug LH400 begann planmäßig um 09.50 Uhr. Ich war etwas in Sorge gewesen, dass eine halbe Stunde zum Umsteigen evenuell nicht ganz reichen würde, aber die Passkontrolle dauerte nur einige Sekunden. Dafür gab es vor dem Start technische Probleme – offenbar mit den Koffern. Ständig liefen Techniker der „Lufthansa“ durch die Maschine und daher verzögerte sich der Start nach New York um etwa 1 Stunde. Der Flug zum „Big Apple“ dauerte etwa 7,5 Stunden und der Service an Bord war wirklich einmalig: Ständig gab es Getränke aller Art, Mahlzeiten und heiße Tücher zur Erfrischung. Im Bordkino wurden „Slumdog Millionär“ und „Marley & ich“ gezeigt. Den ersten Film hatte ich leider schon gesehen, daher sah ich mir im zweiten Teil des Fluges den Film mit dem „frechsten Hund der Welt“ an, der am Ende allerdings ziemlich traurig war.

Die Einreise in die Vereinigten Staaten verlief auf dem „JFK-International Airport“ sehr zügig. Mit Wartezeit, der Abnahme von Fingerabdrücken, dem „Foto-Shooting“ und der Kontrolle der Unterlagen für die Einreise dauerte es gerade einmal 10 Minuten. Auch das Gepäck hatte ich nach weiteren 20 Minuten und saß wenig später in einem Yellow-Cap in Richtung Manhattan. Der ägyptische Taxifahrer unterhielt sich fast die ganze Fahrt mit mir, die etwa 40 Minuten dauerte. Die Anfaht aller Ziele in Manhattan kostete 42 Dolar plus Toll für Tunnel und Brücken, plus Tip. Da ich nun schon seit einigen Stunde unterwegs war, mein letzter Aufenthalt in diesem Land 2003 gewesen war und mir deshalb noch diverse Vokabeln fehlten, fiel mir die Verständigung mit dem Fahrer nicht gerade leicht. Aber gegen 15:45 Uhr (Ortszeit) befand ich mich dann schließlich in meinem gebuchten Hotelzimmer im 9. Stock des Hotels „The Alex“ (205 East 45th Street) und war angenehm überrascht.

Flachbild-TV und über 60 Känäle auch im Bad

Flachbild-TV und über 60 Känäle auch im Bad

Die warme Dusche bewirkte Wunder und belebte!

Die warme Dusche bewirkte Wunder und belebte!

Mein Zimmer im The Alex in New York City

Mein Zimmer im "The Alex" in New York City

Das Zimmer machte einen sehr guten Eindruck und die Ausstattung war wirklich außergewöhnlich: Neben einem großen Flachbild-TV im eigentlichen Livingroom gab es sogar einen Flatscreen im Bad! Zur Ausstattung des Zimmers gehörte neben einer Hifi-Anlage auch ein DVD-Player! Und auch der Rest überzeugte mich total. Ein tolles Zimmer!

Mein Zimmer im The Alex in New York City

Mein Zimmer im "The Alex" in New York City

Nach einer belebenden Dusche ging ich nach kurzem Aufenthalt im Zimmer erstmal hinunter in das bunte Treiben der Stadt. Leider war das Wetter, wie angekündigt, nicht berauschend und es regnete zeitweise. Ohne Ziel erkundete ich erstmal die nähere Umgebung des Hotels, welches sich übrigens in unmitelbarer Nähe des „Chrysler Buildings“ befindet.

 

Das Chrysler Building, ein Wahrzeichen von New York

Das "Chrysler Building", ein Wahrzeichen von New York

Es folgte ein inzwischen dringend notweniger Besuch bei „McDonald’s„, wo ich mir das „Angus Deluxe Meal“ bestellte. Dazu gab es „Dr. Pepper“ eiskalt und groß! Inzwischen begann es draußen leider wieder zu regnen und natürlich hatte ich keinen Schirm (der zum Umfang des Hotelzimmers gehört) oder eine Regenjacke dabei. So wurde ich also naß!

New York City im Regen

New York City im Regen

Es kam mir absolut unglaublich und irgendwie unwahr vor, als ich da plötzlich alleine durch die Straßen von Manhattan lief. Einfach mal so nach New York geflogen und nun läuft man ziellos und nicht schlecht staunend durch die Straßen. Ziellos war ein gutes Stichwort, denn der Weg zurück zum Hotel war gar nicht so einfach zu finden. Inzwischen hatte ich auch Bargeld besorgt, eine Kleinigkeit eingekauft und nasse Schuhe. Irgendwann war ich dann aber doch wieder beim „The Alex“ angekommen, packte meinen Koffer aus und freute mich auf den nächsten Tag…

Meine ersten getätigten Einkäufe in New York!

Meine ersten getätigten Einkäufe in New York!

05. 05. 2009

Die Nacht war, wohl auch wegen der Zeitumstellung, realtiv kurz gewesen. Voller Tatendrang verschwand ich im Bad und hatte zuvor noch mit Simone kurz über „ICQ“ gechattet. Dort war es bereits mittags und sie kam gerade vom Shoppen aus der Stadt mit John zurück. Gegen 09.00 Uhr war ich bereits am „Times Square“ und das Wetter hatte sich anfänglich ein wenig gebessert. Zufällig entdeckte ich, dass im Gebäude vom Sender „abc“ gerade die TV-Show „Good Morning America“ aufgezeichnet wurde.

"abc" am "Times Square" in New York City

Durch große Fensterscheiben konnte man direkt in das Studio blicken und ich entdeckte direkt vor mir die Schauspielerin Whoopy Goldberg, die interviewt wurde. Das war doch mal ein guter Anfang für diesen Tag und das frühe Aufstehen hatte sich somit bereits gelohnt!

Blick in das Studio der TV-Show Good Morning America

Blick in das Studio der TV-Show "Good Morning America"

Whoopy Goldberg bei Good Morning America

Whoopy Goldberg bei "Good Morning America"

Whoopy Goldberg im Studio bei abc

Whoopy Goldberg im Studio bei "abc"

Whoopy Goldberg bei Good Morning America

Whoopy Goldberg bei "Good Morning America"

Anschließend begab ich mich in das pulsierende Leben der Stadt New York und sah mir den „Times Square“ an. Hier hatte sich in den letzten Jahren eine ganze Menge getan. Viele große Leuchtreklamen waren hinzugekommen und die Qualität der bewegten Grafiken und Filme hatte sich extrem gesteigert. Echter Wahnsinn, was da so alles blinkt, leuchtet und sich bewegt!

Der Times Square in New York City

Der "Times Square" in New York City

Der Times Square bei leichtem Nieselregen

Der "Times Square" bei leichtem Nieselregen

Mein erstes Souvenir aus New York war leider ein Regenschirm für 9,99 Dollar. Das gute Stück hielt mich wenigstens trocken, denn langsam setzte wieder leichter Nieselregen ein. Das Teil hält hoffentlich ein wenig, auch wenn „Made in China“ auf dem Schild steht. Aber vielleicht bzw. hoffentlich brauche ich den Schirm nicht so oft. Danach ging ich zur „Grand Central Station„, dem seit 1913 größten Bahnhof der Welt. Er verfügt über 44 Bahnsteige, an denen 67 Gleise enden. Der Bahnhof liegt auf zwei Ebenen, 41 Gleise enden auf der oberen, 26 auf der unteren Ebene.

Grand Central Terminal in New York City

"Grand Central Terminal" in New York City

In der Halle der Grand Central Station in New York City

In der Halle der "Grand Central Station" in New York City

Und über allem hängt natürlich die Flagge der Vereinigten Staaten

Und über allem hängt natürlich die Flagge der Vereinigten Staaten

Zum Mitagessen, man möchte ja schließlich auch etwas Abwechslung haben, ging es dann auf einen Burger zu „Wendy’s„. Absolut lecker und kein Vergleich zu „McDonald’s“ oder „Burger King„!

Ein leckerer Burger bei Wendys zum Mittagessen

Ein leckerer Burger bei "Wendy's" zum Mittagessen

Nach einer kurzen Pause im Hotel ging es natürlich gleich wieder zurück in die Häuserschluchten von Manhattan. Eher zufällig führte mich mein Weg zum „Empire State Building„. Obwohl die Aussicht wetterbedingt sicherlich nicht sonderlich gut war, entschloss ich mich ein Ticket (20 Dollar) zu kaufen.

Das Empire State Building in New York

Das Empire State Building in der Fifth Avenue

Es gab keine Wartezeiten und so brachten mich insgesamt 2 Fahrstühle auf die 86. Etage des höchsten Gebäudes dieser Stadt. An einem klaren Tag kann man von dort aus etwa 130 km weit sehen, heute war die Sicht jedoch beschränkt. Trotzdem war es sehr eindrucksvoll New York aus dieser Höhe  zu betrachten. Die Aussichtsplattform befindet sich in einer Höhe vo 381 m.

Aussicht vom Empire State Building

Aussicht vom "Empire State Building"

Aussicht vom Empire State Building

Aussicht vom "Empire State Building"

Ausblick in Richtung Chrysler Building, wo ganz in der Nähe mein Hotel ist

Ausblick in Richtung "Chrysler Building", wo ganz in der Nähe mein Hotel ist

Ausblick vom Empire State Building

Ausblick vom "Empire State Building"

Nach etwa einer halben Stunde verließ ich die Besucherplattform wieder. Bevor man zu den Aufzügen gelangt, wird natürlich noch jeder Besucher durch einen Shop geleitet, wo es viel Kitsch zu bewundern und kaufen gibt. Ich habe übrigens nichts gekauft…

Eine kleine Auswahl an Andenken vom Bsuch des Empire State Buildings

Eine kleine Auswahl an Andenken vom Besuch des "Empire State Buildings"

Als ich wieder unten auf der Straße war, entschloss ich mich zum Besuch der „Heartland Brewery„. Dieses Lokal befindet sich eigentlich direkt im „Empire State Builing„. Ich setzte mich an die Theke und bestellte die „Voyage of Bier“. Für 12,95 Dollar bekam man ein Tablett mit insgesamt 6 kleinen Bieren, die selbstgebraut sind und die es nur in diesem Lokal gibt.

Diese Biere gehörten zur Voyage of Bier

Diese Biere gehörten zur "Voyage of Bier"

Voyage of Bier im Heartland Brewery

"Voyage of Bier" im "Heartland Brewery"

Die Voyage of Bier hat begonnen...

Die "Voyage of Bier" hat begonnen...

...und war nach etwa 30 Minuten beendet.

...und war nach etwa 30 Minuten beendet.

Nach etwa einer halben Stunde hatte ich meine Reise durch die Biere der „Heartland Brewery“ beendet. Es waren mal ganz andere Geschmacksrichtungen dabei, als man es gewohnt ist. Manche sehr schmackhaft, einige sehr gewöhnungsbedürftig.

Nun folgte ein sehr langer und weiter Fußmarsch durch New York. Mehrere Stunden lief ich durch Manhattan und zum Glück hatte sich das Wetter inzwischen derartig verbessert, dass es gar nicht mehr regnete und eigentlich sehr angenehm war. Bei der „Union Square“ kaufte ich mir ein Ticket für die Subway, da ich den ganzen Weg nicht wieder zurücklaufen wollte. Der Ticketkauf war schon ein kleines Abenteuer, so dass ich halbwegs stolz darauf war, am Automaten ein Single-Ticket gekauft zu haben. Dann ging es hinunter zu den Bahnsteigen. Ebenfalls ein kleines Abenteuer. Die richtige Subway zu finden war dann schon schwieriger und ging auch komplett schief. Es gibt leider keine ausgehängten Pläne, auf denen man den Verlauf der Fahrstrecke einsehen kann. So wählte ich als Fahrtrichtung „Broadway“ aus. Als ich ausstieg und wieder auf der Straße war, konte ich in der Ferne das „Chrysler Building“ sehen und steuerte zu Fuß darauf zu. Nach etwa 30 Minuten kam ich dann bei der „Union Square“ vorbei, dem Ausgangspunkt meiner Subway-Fahrt. Da muß ich wohl noch ein wenig üben…

Der Times Square in der Abenddämmerung

Der "Times Square" in der Abenddämmerung

Gegen Abend machte ich dann noch einen erneuten Abstecher zum „Times Square“. Hier war nun wirklich die Hölle los: Auf der Straße drängten sich die Autos und auf den Bürgersteigen die Massen von Leuten. Der absolute Wahnsinn und ich mitten drinn!

Herr Becker am Times Square

Herr Becker am "Times Square"

Der Times Square erwacht abends zum (richtigen) Leben!

Der "Times Square" erwacht abends zum (richtigen) Leben!

Als ich dann wieder zurück zum Hotel kam, steckte mir der Tag doch ziemlich in den Knochen. Kein Wunder, bei den Fußmärschen und den ganzen Eindrücken, die es zu verarbeiten gilt. Als ich die Tür zu meinem Zimmer öffnete, stellte ich überascht und erfreut fest, dass bereits alles für die Nachtruhe vorbereitet wurde: Die Vorhänge waren zugezogen, das Licht eingeschaltet und ein Bademantel lag bereit…

Der erste komplette Tag in New York ist beendet

Der erste komplette Tag in New York ist beendet

Der Fotobericht geht natürlich noch weiter:

Fortsetzung „New York City 2009“ (Teil 2)

Fortsetzung „New York City 2009“ (Teil 3)

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4 Kommentare zu New York City 2009 (Teil 1)

  1. Christian aus Visselhövede sagt:

    Wow !
    Für so ein Landei wie ich es bin, befindest Du Dich gerade auf einem anderen Stern.
    Ein gesunder Neid ist auch vorhanden. Und Deine Bilder bekräftigen mich nur in meinem Vorhaben, jetzt mal langsam Geld zusammen zu sparen, damit meine Frua und ich mal auch in den Apple können.
    Verfolge Dein Blog gierig auf Neuigkeiten.

  2. Tinaskywalker sagt:

    Die „Grand Central Station“ ist einfach großartig und es gibt soooo leckere Cocktails dort ! Hoffentlich hast du bald richten Frühling. Eigentlich ist das eine tolle Jahreszeit in NY.

  3. Marlon sagt:

    Hallo Stefan, ich war schon oft da und kriege einfach nicht genug von die stadt. Ich sehe du hast gut gegessen da:)

  4. Statopponna sagt:

    Hi,

    I’m a student from Raanana (Israel).

    I have to analyze how much time someone spend on internet.

    There are websites which are a guilty pleasure, but there are websites which only have a visits duration of 40 seconds.

    I would like to know how much time do you spend on internet (day/week/month).

    Thanks for your help!

    Debi

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