Udo Jürgens: „Einfach ich“ in Hamburg (01. 02. 2009)

Udo Jürgens in der ausverkauften Color Line Arena am 01. 02. 2009

Udo Jürgens in der ausverkauften "Color Line Arena" am 01. 02. 2009

Am Sonntag, den 01. 02. 2009 traten Udo Jürgens und das Orchester Pepe Lienhard im Rahmen der Tournee „Einfach ich“ in der „Color Line Arena“ in Hamburg auf. Diese Halle faßt etwa 14.000 Besucher und war ausverkauft! Es war für Udo Jürgens das insgesamt 133 Konzert in der Hansestadt, in der er in den 50er Jahren während seiner ersten Tournee erstmals auf der Bühne stand.

Udo Jürgens im Duett mit Stevie Woods

Udo Jürgens im Duett mit Stevie Woods

Der Sound war in der riesigen „Color Line Arena“ hervorragend – jedenfalls für mein Empfinden. Wie es ganz oben in den Rängen war, kann ich natürlich nicht beurteilen. Während dieser Tournee hat man sich endlich dazu durchringen können, dass fast ständig im Hintergrund die Akteure auf einer großen Video-Leinwand zu sehen sind. So ist auch garantiert, dass man auf den hinteren Plätzen das Geschehen auf der Bühne vernünftig mitverfolgen kann. In Hallen mit diesem Ausmaß dürfte dies beim Publikum besonders gut ankommen.

Udo Jürgens mit Nur ein Lächeln / Smile im Duett mit Stevie Woods

Udo Jürgens mit "Nur ein Lächeln" / "Smile" im Duett mit Stevie Woods

Udo Jürgens und Stevie Woods im Duett

Udo Jürgens und Stevie Woods im Duett

Udo Jürgens und Stevie Woods im Duett

Udo Jürgens und Stevie Woods im Duett

Nur ein Lächeln / Smile

"Nur ein Lächeln" / "Smile"

Während der ersten Konzerthälfte gab es für das Publikum hauptsächlich Lieder zum Zuhören, die zum größten Teil vom aktuellen Album „Einfach ich“ stammten. Zur Auflockerung gab es aber zwischendurch auch ältere Songs wie z.B. „Alles im Griff“. Für dieses Lied wurde ein komplett neuer und aktueller Text verfaßt, der beim Publikum bestens ankam!

Udo Jürgens in der Hamburger Color Line Arena

Udo Jürgens in der Hamburger "Color Line Arena"

Udo Jürgens in der Hamburger Color Line Arena

Udo Jürgens in der Hamburger "Color Line Arena"

Auch auf den hinteren Plätzen war Udo Jürgens Dank Videowand gut zu sehen

Auch auf den hinteren Plätzen war Udo Jürgens Dank Videowand gut zu sehen

Udo Jürgens singt Ich bin dafür

Udo Jürgens am schwarzen Flügel in Hamburg

Udo Jürgens singt Ich bin dafür

Udo Jürgens singt "Ich bin dafür"

Dorothea Lorene und Natascha Wright

"New York Scene" mit Dorothea Lorene und Natascha Wright

Stevie Woods, Dorothea Lorene und Natascha Wright

Stevie Woods, Dorothea Lorene und Natascha Wright

New York Scene mit Stevie Woods und Dorothea Lorene

"New York Scene" mit Stevie Woods und Dorothea Lorene

Mancher Besucher kann einen Händedruck an der Bühne ergattern

Mancher Besucher kann einen Händedruck an der Bühne ergattern

Die Musiker machen Stimmung mit einem Medley bekannter Hits

Die Musiker machen Stimmung mit einem Medley bekannter Hits

Spätestens jetzt sitzt niemand mehr auf seinem Platz

Spätestens jetzt sitzt niemand mehr auf seinem Platz

Udo Jürgens singt Mit 66 Jahren

Udo Jürgens singt "Mit 66 Jahren"

Das Gitarrensolo von Mit 66 Jahren spielt Oliver Keller

Das Gitarrensolo von "Mit 66 Jahren" spielt Oliver Keller

Das Gitarrensolo bei Mit 66 Jahren spielt Oliver Keller

Das Gitarrensolo bei "Mit 66 Jahren" spielt Oliver Keller

Kraftvoll wird in die Tasten des schwarzen Schimmel gehauen

Kraftvoll wird in die Tasten des schwarzen "Schimmel" gehauen

Ich laß euch alles da

"Ich laß' euch alles da"

Ich laß euch alles da

"Ich laß' euch alles da"

Zum Ende des Konzertes in Hamburg...

Zum Ende des Konzertes in Hamburg...

...versammeln sich die Musiker am Bühnenrand...

...versammeln sich die Musiker am Bühnenrand...

...und verabschieden sich vom begeisterten Publikum.

...und verabschieden sich vom begeisterten Publikum.

Udo Jürgens kehrt nochmals auf die Bühne zurück...

Udo Jürgens kehrt nochmals auf die Bühne zurück...

...und gibt im Bademantel noch einige Zugaben.

...und gibt im Bademantel noch einige Zugaben.

Zugabe im Bademantel

Zugabe im Bademantel

Udo Jürgens ist der letzte Musiker auf der Bühne

Udo Jürgens ist der letzte Musiker auf der Bühne

Das Konzert selber hat mir wieder außerordentlich gut gefallen. Die Auswahl der Lieder war (fast) genau nach meinem Geschmack und die Darbietungen äußerst anspruchsvoll. Allerdings gab es in Hamburg mal wieder einen kleinen bitteren Beigeschmack – nämlich Teile des Publikums vor der Bühne:

Direkt vor der Bühne stand eine jüngere Frau hinter mir, die nichts besseres zu tun hatte, als mit ihrem Handy zu telefonieren, während oben auf der Bühne „Ich war noch niemals in New York“ zu Gehör gebracht wurde. Da der Gesprächspartener am anderen Ende der Leitung den Titel durch das Telefon offensichtlich nicht erkennen konnte, brüllte die Frau immer wieder „…hör‘ doch mal! Erkennst Du das nicht?“ in ihr Handy. Zwei Proleten, die links hinter mir standen, fielen bereits seit dem Sturm auf die Bühnenrampe dadurch auf, dass sie ihre Textsicherheit dem Rest des Publikums unter Beweis stellen mußten. Allerdings waren sie mit ihrem Platz vor der Bühne unzufrieden, da sie Udo Jürgens gerne einmal die Hand reichen wollten. Ihre weibliche Begleitung war da ähnlicher Meinung, hatte ebenfalls dieses Bestreben und so wurde ständig lautstark gesprochen und gelacht. Als dann eine ältere Frau direkt vor der Bühne zusammenbrach, witterten die beiden Typen ihre Chance! Sie taten hilfsbereit und drängelten sich nach vorne. Die Hilfsbereitschaft war schnell erloschen, die vorderen Plätze allerdings auch schnell eingenommen. Die ältere Frau wurde dann aber von wirklichen Helfern betreut und aus der Menge geleitet. Als andere Besucher die beiden „Ekelpakete“ ansprachen, die inzwischen auch ihren weiblichen Anhang mit nach vorne gezerrt hatten, wurde der eine auch noch ausfallend und beleidigend! Dabei hatte ein Herr nur mal angemerkt, dass einer der Typen jetzt direkt vor seiner Frau stehen würde und diese nun nichts mehr sehen könne. Jetzt bemerkte eines der beiden „Ekelpakete“ wohl, dass sein Benehmen in der Menge nicht sonderlich gut ankam und ließ die Dame endlich vortreten. Dann wurde aber weiter gegröhlt, mit dem Handy gefilmt und wenn sich die Gelegenheit bot, von Udo Jürgens einen Händedruck zu erhalten, rücksichtslos gedrängelt. Der weibliche Anhang war damit beschäftigt bei jeder sich bietenden Möglichkeit mit den Armen in Richtung Udo Jürgens zu winken. Total lächerlich! Bezüglich der permanenten Störungen weiß ich wirklich nicht, weshalb manche Leute überhaupt ein Konzert besuchen…

Prof. Dr. Hellmuth Karasek war auch im Hamburger Publikum

Prof. Dr. Hellmuth Karasek war auch im Hamburger Publikum

Was ich mal wieder als sehr positiv empfand, war die Tatsache, dass man nach dem Konzert keinerlei Probleme hatte, mit dem Auto das Gelände zu verlassen. Was man an Chaos und Wartezeit in anderen Städten erlebt, findet hier nicht statt. Hamburg ist meiner Meinung nach schon immer eine Stadt gewesen, wo die Verkehrsplanung stimmt und man verhältnismäßig gut mit dem Auto fahren kann – auch wenn ein großes Event endet und hunderte Autos auf die Autobahn wollen. Hut ab Hamburg!

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