„Schiller – Sehnsucht live“ in Bremen

Am Mittwoch, den 14. Mai 2008 startete „Schiller“ die „Sehnsucht-Tournee“ in Bremen. Als Location wurde wieder das „Pier 2“ gewählt. Die Musik von „Schiller“ läuft bei mir zu Hause von der CD sehr oft. Live ist das KLang-Vergnügen allerdings noch um ein Vielfaches höher, weshalb diese Konzerte sich bei mir natürlich besonderer Beliebtheit erfreuen.

Diesmal wollte ich, anders als bei den bisherigen Konzerten, mal auf das Fotografieren komplett verzichten und mich voll und ganz auf die Musik und die Darbietungen auf der Bühne konzentrieren. Deshalb hatte ich meine spezielle Kamera zu Hause gelassen und nur eine ganz kleine Kamera in der Hosentasche. Diese Kamera habe ich dann aber doch benutzt und habe immerhin 4 Fotos geschossen und mich natürlich gleichzeitig geärgert, dass ich an diesem Abend keine wirklichen Erinnerungsfotos machen konnte.

Christopher von Deylen

Das aktuelle Album „Sehnsucht“ war erst vor kurzer Zeit erschienen und befand sich zum Zeitpunkt des Konzerts auf dem ersten Platz der Charts. Natürlich war ich sehr gespannt und neugierig, welche Parts des aktuellen Albums den Weg ins Programm des heutigen Abends fanden. Nach der (mal wieder) sehr schönen Einlassmusik, die vor dem Konzert in der Halle zur Einstimmung gespielt wurde, überzeugte sofort der geniale Sound und die sehr wirkungsvolle Multimediawand, die hinter den Musikern den Abschluß der Bühne bildete und bewegte Bilder bot. Auch die Lightshow fügte sich absolut passend und untestützend in das Programm ein, welches fast pünktlich um 20.00 Uhr begann und insgesamt über 2 Stunden andauerte.

"Sehnsucht live" mit riesiger Mullimedia-Wand

Wieder mit von der Partie war auch Thissy Thiers (im Foto oben rechts), der heute mal wieder den Bass spielte und vor Jahren mit Michael Cretu für mich den Sound der 80er prägte. Weitere Musiker waren neben Christopher von Deylen (Keyboards etc.) noch Chrstian Kretschmar (Keyboards), Mickey Meinert (Gitarren), Cliff Hewitt (elektronisches Schlagzeug) und Ralf Gustke (Schlagzeug). Im Programm waren neben diversen älteren Titeln auch zahlreiche Songs des aktuellen Albums zu hören. Dabei spielte der Keyboarder Christian Kretschmar ein überraschendes Cello-Solo. Ältere Songs wurden teilweise komplett neu arrangiert und wenn der Gastsänger (z.B. Peter Heppner, Xavier Naidoo) am heutigen Abend nicht auf der Bühne stehen konnte, dann wurde auch mal eine perfekt arrangierte Instrumentalversion präsentiert.

Christopher von Deylen

Wieder einmal sorgte die Sängerin Kim Sanders, ehemalige Sängerin bei „Culture Beat“, für die besondere Bindung zum Publikum. Die kurzen Kommentare zwischen ihren Songs kamen bestens an! So wurde auch ihre damalige Demo-Version des Songs „Distance“ mit einer Strophe im Programm eingebettet. Zusätzlich sang sie am heutigen Abend Lieder wie „Dancing With Loneliness“, „Forever“, „I Know“ und „Let Me Love You“.

Dieser Konzertabend hat mich absolut überzeugt und begeistert! Dazu hatten wir noch einen perfekten Platz direkt vor der Bühne. Der Sound war gigantisch, wenn auch auf Dauer sicher etwas zu laut. Aber diese Darbietungen – in diesem Fall besonders das Schlagzeug – muß man einfach so laut hören. Die Wirkung war super und meine Ohren haben auf dem Weg nach Hause noch ein wenig „gepfiffen“. Leider kann ich aus Zeitgründen kein weiteres Konzert dieser Tournee besuchen, was ich ansonsten auf jeden Fall gemacht hätte…

Christopher von Deylen

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